Fola Dada

Jazz, Soul und Afrobeat aus Clubkultur, Hochschule und grosser Bühne
JAZZ • SOUL • R&B • BLUES | Die Preisträgerin des Deutschen Jazzpreises 2022 in der Kategorie «Vokal National» verbindet Jazz, Soul, Afrobeat, Blues, Reggae, Pop, House und elektronische Sounds zu einem eigenen Klang. Das aktuelle Album «Sisters & Brothers» erschien 2025 und führt die Arbeit mit elektroakustischem Jazz, R&B, Clubmusik und gesellschaftlichen Themen weiter. Neben der Bühne prägt die Arbeit mit Stimmen den künstlerischen Weg: als Professorin, Dozentin und Leiterin einer eigenen Gesangsschule.
«Sie möchte am liebsten einfach nur als Sängerin gesehen werden, nicht speziell als Jazz- oder als Soulstimme.» (Jazz thing)
«Doch Fola Dadas neues Album «Sisters & Brothers» nur einzig und allein auf Jazz zu reduzieren, täte dem Gesamtwerk Unrecht.» (kulturnews.de)
«Was man dort mit Sängerin Fola Dada und ihrem Ensemble erleben durfte, schlug eine Brücke von diesem intimen Raum zum grossen Konzerterlebnis.» (Main-Post, Brigitte Schmidt)
Fola Dada gehört zu den Stimmen der deutschen Jazz- und Soulszene, die sich nicht auf ein Genre festlegen lassen. Die offizielle Vita nennt Jazz, Afrobeat, Blues, Electronics und Soul, dazu Soul, House, Pop und Reggae, auf Deutsch oder Englisch. Auf der Moods-Seite zu David Helbock’s Random/Control wird sie als Künstlerin beschrieben, die verschiedene Genres im Gesang miteinander verbindet; 2022 erhielt sie den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Gesang.
Der Weg dorthin beginnt nicht am Mikrofon, sondern mit Bewegung. Als Siebenjährige wurde sie vom Stepptanz gepackt; Fred Astaire und andere Vorbilder führten früh zum Jazz. Später kam das Musikstudium in Mannheim, danach die Arbeit als Vocalcoach bei einer grossen Castingshow, die eigene Gesangsschule Stimmwerk in Stuttgart und die Lehrtätigkeit an Musikhochschulen. Heute ist sie Professorin für Jazzgesang an der HfMDK Mannheim und unterrichtet auch in anderen Kontexten.
«Sisters & Brothers» markiert den aktuellen Stand dieser Arbeit. Das Album erschien am 7. Februar 2025 und umfasst elf Stücke. Der Pressetext beschreibt es als Musik zwischen elektroakustischem Jazz, Soul, R&B, Pop, Reggae und Club-Sounds. Thematisch geht es um Self Care und Selbsterkenntnis, um das Aufmerksamkeitsdefizit der Gegenwart, um Machtmissbrauch, Rassismus und Diskriminierung. Jazz thing hört darin Soul, Pop und Jazz; kulturnews beschreibt eine Musik, die sich nicht auf Jazz reduzieren lässt.
Live tritt Fola Dada in unterschiedlichen Besetzungen auf: mit eigener Band, mit Hattler, mit der SWR Big Band, mit David Helbock’s Random/Control oder in Projekten mit Joo Kraus und Martin Meixner. Die Bandbreite ist Teil der Biografie: Jazz und Afrobeat Nigerias, die Heimat ihres Vaters, stehen neben Blues- und Soul-Schallplatten der deutschen Mutter. Daraus entsteht keine Stilcollage, sondern eine Sängerinnenpraxis, in der Stimme, Haltung, Groove und Unterrichtserfahrung zusammenkommen.
Line-up
Fola Dada — Gesang
Ulf Kleiner — Fender Rhodes, Klavier, Tasteninstrumente, FX; Arrangement, Produktion
Joscha Glass — Bass
Tommy Baldu — Schlagzeug, Perkussion
