«Thursday Blues»: Chris Bergson e Ellis Hooks

New Yorker Blues, Southern Soul und Gospel mit rauer Stimme und präziser Gitarre
BLUES │ Ein Gitarrist, Sänger und Songwriter aus New York, 2015 als «Master Blues Artist» in die New York Blues Hall of Fame aufgenommen, trifft auf eine Soul-Blues-Stimme aus Alabama. Das gemeinsame Livealbum «Live in Normandy» zählte bei MOJO zu den besten Bluesalben 2019; «Comforts of Home» erhielt 2024 vier Sterne in MOJO und stand auf der Best-of-Liste von Soul Bag. Zu hören sind New Yorker Blues, Southern Soul, R&B und Gospel: rau, direkt und songorientiert.
«Livealben werden nicht besser als dieses.» (Glide Magazine)
«New Yorks Blues-Strassenpoet mit Soul.» (MOJO)
«Die Musik von Chris Bergson und Ellis Hooks ist echter Delta-Soul-Blues.» (Blues Magazine, NL)
Chris Bergson und Ellis Hooks arbeiten seit Jahren an einer gemeinsamen Sprache aus Blues, Soul, R&B und Gospel. Kennengelernt haben sie sich bereits 2004 in New York; seit 2013 schreiben und singen sie gemeinsam. In der jüngeren Geschichte der Zusammenarbeit sind zwei Linien wichtig: die Studiobeiträge auf Bergsons Alben und die Konzerte, bei denen Hooks nicht Gast bleibt, sondern als gleichwertige Stimme auftritt.
Bergson ist Gitarrist, Sänger, Songwriter und Dozent. Er spielte mit Norah Jones, Levon Helm, Hubert Sumlin und Bernard Purdie, unterrichtet Gitarre und Songwriting am Berklee College of Music und wurde 2015 als «Master Blues Artist» in die New York Blues Hall of Fame aufgenommen. Seine Band wurde von MOJO als «gut-busting, horn-bedecked NY blues» beschrieben; das Album «Fall Changes» wurde 2008 zum Bluesalbum des Jahres des Magazins gewählt.
Hooks bringt eine andere, ebenso prägende Geschichte mit. Geboren in Alabama, geprägt von Gospel, Southern Soul und R&B, sang er später mit Stax-Legenden wie Steve Cropper und Little Milton. Kritiken verweisen immer wieder auf Sam Cooke, Otis Redding und Wilson Pickett, ohne ihn darauf zu reduzieren: Entscheidend bleibt seine eigene Phrasierung, die rau und beweglich ist und den Songs eine direkte Bühnenpräsenz gibt.
Das gemeinsame Album «Live in Normandy» wurde 2018 beim Festival Nuit du Blues in Caen aufgenommen und 2019 veröffentlicht. Es dokumentiert die Zusammenarbeit vor grossem Publikum: eigene Songs wie «Knuckles & Bones», «The Only One», «Bitter Midnight» und «55 Miles from Bromley», dazu Stücke aus dem Repertoire von Sam Cooke, Little Milton, Otis Redding und der Tradition. Die Aufnahme brachte dem Duo weitere internationale Beachtung; MOJO führte sie unter den besten Bluesalben des Jahres.
Auch «Comforts of Home» hält die Verbindung aktuell. Das 2024 erschienene Album der Chris Bergson Band enthält Beiträge von Ellis Hooks; die Songs handeln von Familie, Wahlverwandtschaft, Verlust, Heimkehr und den Brüchen nach der Pandemie. Live bleibt die Musik körperlich: Gitarrenlinien, Satzgesang, Orgel, Bass und Schlagzeug bilden ein Repertoire, das Cluberfahrung und Festivalbühne zusammennimmt, ohne die Songs zu überladen.
Besetzung:
Chris Bergson — Gitarre, Gesang
Ellis Hooks — Gesang
Gabriele Bernardi — Tasteninstrumente
Pablo Leoni — Schlagzeug
Andrea Vismara — Bass
