«Thursday Blues»: Hubert Dorigatti & Mountain Blues (Duo) - gambrinus jazz plus

«Thursday Blues»: Hubert Dorigatti & Mountain Blues (Duo)

«Thursday Blues»: Hubert Dorigatti & Mountain Blues (Duo)
Datum: Donnerstag, 17. Dezember 2026
BEGINN: 20.00 Uhr
ORT: St. Gallen, Bistro St.Gallen im Einstein
Tür- und Kassaöffnung: 18.00 Uhr
STATUS: In Vorbereitung

Ragtime-Picking und rauer Gesang aus alpiner Ruhe

BLUES │ Das Duo bringt akustische Tradition der US-Südstaaten, Country- und Folk-Einflüsse auf kleine Bühnen und Festivals. Der Sänger und Gitarrist aus Bruneck gewann die nationalen Finals der International Blues Challenge; «Poor Boy» wurde 2026 in der Kategorie «International Blues Album» für die Blues Music Awards nominiert. An seiner Seite steht ein Mundharmonikaspieler aus Tirol, der mit seiner anderen Formation «Salt brennt» bereits vor einem Jahr im Bistro das Publikum begeistert hatte. Die Besetzung bleibt reduziert: Stimme, Gitarre, Harp, eigene Stücke und einzelne Standards.

«Blues gibt es nicht nur in Flussmündungsgebieten, sondern auch in Hügel- und Berglandschaften.» (Akustik Gitarre)
«Was Dorigatti hier für uns anrichtet, ist ein Gourmet-Menü für alle, die Blues, Ragtime-Picking, Folk und Country mögen.» (Akustik Gitarre)
«Das Album ist als eines von weltweit fünf in der Kategorie «International Blues Album» für den Preis der Blues Foundation in Memphis nominiert.» (Ö1)

Hubert Dorigatti & Mountain Blues tritt im Duo mit Christian Deimbacher auf: Gitarre, Stimme, Mundharmonika und Tuba genügen, um den Kern dieser Musik freizulegen. Die offizielle Biografie führt Dorigatti zurück nach Bruneck, Jahrgang 1975, und weiter zu Jazzstudien an den Konservatorien in Wien und Trient. Die Trompete legte er mit 16 beiseite; seitdem steht die Gitarre im Zentrum. Trotz Jazz, Eigenkompositionen und Projekten wie Bayou Side oder dem Bob-Dylan-Tribute mit Laura Willeit kehrte er immer wieder zum Blues zurück.

Seine Vorbilder verweisen auf Bill Broonzy, Robert Johnson und Lightnin’ Hopkins. In den eigenen akustischen Kompositionen verbindet er virtuoses Ragtime-Picking mit Country- und Folk-Einflüssen. Die offizielle Website beschreibt ihn als Musiker mit Bart, Charme und rauchiger Stimme, der solo mit Harp und Stompbox ebenso auftritt wie auf Festivals und bei kleinen Konzerten. Die nationalen Finals der International Blues Challenge gewann er als bester italienischer Bluesmusiker.

Der aktuelle Fokus liegt auf «Poor Boy». Das Album erschien am 3. Oktober 2025 und entstand als Zusammenarbeit mit sieben Blues-Harp-Spielern, darunter Charlie Musselwhite, Jason Ricci, Greg Zlap und Roly Platt. Alle Stücke wurden von Dorigatti geschrieben und komponiert; die Aufnahme enthält fünf Bandtracks und vier reduzierte Arrangements, bei denen Gitarre und Mundharmonika im Vordergrund stehen. 2026 wurde «Poor Boy» bei den Blues Music Awards in der Kategorie «International Blues Album» nominiert.

Im Duo erhält dieses Material eine andere Form: weniger Banddruck, mehr Raum für Anschlag, Atem, Pausen und Reibung. Christian Deimbacher bringt Mundharmonika und Tuba ein und ist in Österreich auch als Musiker der Alpin-Groove-Band Saltbrennt bekannt. Die Süddeutsche Zeitung beschrieb die Besetzung bereits 2023 als ungewöhnlich und verwies auf den energetischen Blues, der daraus entsteht. Für kleine Bühnen passt diese Form besonders gut: nah am Song, handwerklich präzis, ohne unnötigen Überbau.

Besetzung:
Hubert Dorigatti — Gesang, Gitarre
Christian Deimbacher — Mundharmonika, Tuba

www.mountainblues.it