Kulturfabrik INDUSTRIE36 Archive - gambrinus jazz plus

Kulturfabrik INDUSTRIE36

Harold López-Nussa Trio

Jazz-Avantgarde trifft auf mehrere Epochen kubanischer Musikgeschichte

LATIN JAZZ | Seit dem Gewinn der renommierten Montreux Jazz Piano Competition 2005 wächst die internationale Fangemeinde in Jazz und darüber hinaus. Das neue Blue-Note-Kapitel verbindet Jazz-Avantgarde mit mehreren Epochen kubanischer Musikgeschichte: folklorische, populäre und klassische Elemente, Improvisation, Live-Energie und Studio-Ideen werden zu einer zugänglichen, lebensbejahenden und auffallend ausgearbeiteten Vision für die Zukunft des Latin Jazz.

Line-up:
Harold López-Nussa – Klavier
Thibaud Soulas – Kontrabass
Ruy Adrián López-Nussa – Schlagzeug

«Einer der Begabtesten seiner Generation.» (Le Monde)
«Die grossartige Musik sprach Körper und Herz an.» (London Jazz News)
«Die Freude, die von der Bühne kam, war ansteckend.» (All About Jazz)

Der kubanische Pianist und Komponist Harold López-Nussa baut seit über zwei Jahrzehnten sein internationales Publikum im Jazz und darüber hinaus auf. Der Gewinn der renommierten Montreux Jazz Piano Competition 2005 markierte den entscheidenden Schub; Konzertquellen nennen zusätzlich den ersten Preis und den Publikumspreis beim Solo-Piano-Wettbewerb in Montreux.

In Havanna in eine Musikerfamilie hineingeboren, spiegelt seine Musik die ganze Breite kubanischer Tradition: folklorische, populäre und klassische Elemente sowie die Offenheit der Improvisation. Mit dem Blue-Note-Debüt «Timba a la Americana», produziert von Michael League, begann ein neues Kapitel nach dem Umzug von Kuba nach Frankreich; «Nueva Timba» führt diese Linie als Vision für die Zukunft des Latin Jazz weiter.

Auf «Nueva Timba» treffen Jazz-Avantgarde und mehrere Epochen kubanischer Musikgeschichte aufeinander. Das Album wurde im Pariser Club Le Duc des Lombards aufgenommen und danach im Studio geformt: als Live/Studio-Hybrid, der die Kraft des Konzerts mit klanglicher und konzeptueller Studioarbeit verbindet. Inhaltlich erzählt die Musik von Ortswechsel, Heimweh, Trauer und dem Weg zurück zu Helligkeit; Blue Note beschreibt das Ergebnis als zugänglich, lebensbejahend und auffallend ausgearbeitet.

Die aktuelle Trioform konzentriert diese Musik auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Beim Bray Jazz Festival 2026 trat das Trio mit Thibaud Soulas am Bass und Ruy Adrián López-Nussa am Schlagzeug auf; auch das Wiener Konzerthaus führt die Besetzung mit Harold López-Nussa, Thibaud Soulas und Ruy López-Nussa. Das Programm reicht von Ruy Adriáns «Guajira» über «Mal du Pays» und «Tierra Mia» bis zu Benny Morés «Bonito y Sabroso» und «Funky».

All About Jazz hörte im Mai 2026 ein aufgeladenes, feierliches Set: Clave-Rhythmen, pulsierende Bass-Grooves und scharfe Klaviermotive bildeten den Rahmen für Soli aller drei Musiker; die rollenden Improvisationen des Leaders wurden als mühelos melodisch und rhythmisch prägnant beschrieben. Der Schlussapplaus hielt noch an, als die Musiker die Bühne verliessen.

haroldpiano.com

Iiro Rantala TRINITY

Standards, die atmen: ein Klaviertrio zwischen Leichtigkeit, Tiefe und feinem Swing

JAZZ │ Ein Trio betritt vertrautes Terrain und macht daraus eine frische Begegnung: grosse Standards, gespielt ohne überladene Arrangements, ohne Effektzwang, dafür mit melodischer Klarheit, wacher Kommunikation und viel Raum für Zwischentöne. Die Musik klingt intim, natürlich und zeitlos – als würde man drei Stimmen zuhören, die einander gerade im richtigen Moment gefunden haben.

Line-Up:
Iiro Rantala – Klavier
Kaisa Mäensivu – Kontrabass
Morten Lund – Schlagzeug

«Ein grossartiger Auftritt, der viele bezaubern wird; eines der besten Alben, die ich dieses Jahr gehört habe.» (The Ear)
«Ein emphatisches, atmosphärisches, emotionales Miteinander. Einfach nur spielen.» (Jazz thing)
«Die unterschiedlichen Themen werden so nah wie möglich an der Melodie interpretiert, ohne spektakuläre Effekte.» (Couleurs Jazz)

Mit «Trinity» widmet sich Iiro Rantala erstmals in dieser Konsequenz dem klassischen Format Klavier, Kontrabass und Schlagzeug – und zugleich erstmals einem ganzen Album mit Standards. Die Idee dazu trug der finnische Pianist schon lange mit sich: Irgendwann, so heisst es im Presstext von Alex Dutilh, müsse man sich diesem Repertoire stellen, das zu den Fundamenten des Jazz gehört. Dabei geht es nicht um Seltenheiten oder kunstvolle Verfremdung, sondern um das Gegenteil: bekannte Stücke, möglichst unverstellt gespielt, nah an der Melodie, offen für den Moment.

Das Album entstand im Château Palmer im Médoc und ist die dritte Ausgabe der «Edition Palmer», der Zusammenarbeit zwischen ACT und dem renommierten Weingut; die Veröffentlichung erfolgte am 14. November 2025. Für dieses Projekt stellte Produzent Andreas Brandis ein neues Trio zusammen: Rantala am Klavier, die finnische, in New York lebende Bassistin Kaisa Mäensivu und den dänischen Schlagzeuger Morten Lund. Dass die drei vor der Session noch nie gemeinsam gespielt hatten, gehört zum Reiz dieser Aufnahme: Nichts klingt routiniert, vieles wie gerade eben entdeckt.

Das Programm bewegt sich durch das Great American Songbook und die Jazzgeschichte: von «I Love You» über «In a Sentimental Mood», «Beautiful Love», «Blue in Green», «Scrapple from the Apple» und «The Days of Wine and Roses» bis zu «Smile». Zwei französische Bezüge öffnen das Repertoire zusätzlich zum Aufnahmeort hin: Édith Piafs «Hymne à l’amour» und das alte Wiegenlied «Fais Dodo, Colas Mon P’tit Frère», das im Duo von Klavier und Kontrabass erscheint. Gerade diese Mischung aus Broadway, Bebop, Ballade, Chanson und Kinderlied gibt dem Album seine besondere Farbe.

Entscheidend ist die Haltung: Die Standards werden nicht «modernisiert», sondern ernst genommen. Keine demonstrative Reharmonisierung, keine Taktwechsel als Pointe, keine übertriebene Virtuosität. Stattdessen entstehen kleine, präzise Gespräche. Mäensivu lässt den Bass warm und holzig singen, gibt den Themen Kontur und Bewegung. Lund bringt die Erfahrung der Kopenhagener Jazztradition mit, in der Standards bis heute eine Art musikalische Grundsprache sind. Rantala wiederum vertraut auf Melodie, Timing und jene Mischung aus Eleganz und Schalk, die sein Spiel seit Jahren prägt.

So wirkt «Trinity» wie eine leise Gegenrede zur Überinszenierung: drei Musikerinnen und Musiker in einem Raum, aufmerksam, spontan, konzentriert. Der Klang bleibt natürlich, die Musik darf atmen. Man hört nicht nur die Songs, sondern auch das Zuhören selbst. Und genau daraus entsteht die Magie dieser Aufnahme: aus Einfachheit, gegenseitigem Vertrauen und dem Mut, grosse Melodien nicht zu besitzen, sondern sie neu aufscheinen zu lassen.

Iiro Rantala wurde 1970 in Helsinki geboren. Er studierte Jazzklavier an der Sibelius-Akademie und klassisches Klavier an der Manhattan School of Music. International bekannt wurde er als Gründer und Pianist von Trio Töykeät; daneben arbeitet er als Pianist, Komponist und genreoffener Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik und eigenwilligen Trioformaten.

Kaisa Mäensivu stammt aus Finnland und lebt in New York. Sie ist Jazzbassistin, Komponistin und Bandleaderin, studierte unter anderem an der Sibelius-Akademie und an der Manhattan School of Music und leitet ihr eigenes Projekt Kaisa’s Machine.

Morten Lund wurde 1972 in Viborg, Dänemark, geboren. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf, erhielt zunächst eine klassische Perkussionsausbildung und fand später zum Drumset; geprägt wurde er unter anderem von Alex Riel und Ed Thigpen.

www.iirorantala.fi

Lars Danielsson & Paolo Fresu

Melodische Klarheit, leiser Sog und ein Duo-Klang mit fast telepathischer Ruhe

JAZZ | Wenn Paolo Fresu und Lars Danielsson gemeinsam musizieren, begegnen sich zwei der prägenden Stimmen des europäischen Jazz. Der italienische Trompeter und Flügelhornist sowie der schwedische Bassist und Cellist gestalten im Duo eine Musik von grosser Klarheit und Intensität. Mit Trompete, Flügelhorn, Kontrabass, Cello und feinen Klangfarben entsteht ein poetischer Dialog, der von Melodie, Eleganz und aufmerksamem Zuhören lebt. «Summerwind» zeigt zwei Weltklassemusiker, die in der Reduktion eine besondere Tiefe finden.

Lars Danielsson – Bass, Cello, Effekte
Paolo Fresu – Trompete, Flügelhorn, Effekte

«Sanft verführerische Duette.» (The Guardian / The Observer)
«Ein ungemein empathisches Duo.» (Jazz’halo)
«Eine der wichtigsten musikalischen Begegnungen der letzten Zeit.» (Jazzenzo)

Die Aufnahme «Summerwind» entstand 2018 im Nilento Studio in Göteborg und erschien im selben Jahr bei ACT. Das Album umfasst 15 Stücke und dauert knapp 50 Minuten. Der Kern des Repertoires besteht aus eigenen Kompositionen: fünf stammen von Paolo Fresu, drei von Lars Danielsson, zwei wurden gemeinsam geschrieben. Dazu kommen ausgewählte Fremdkompositionen und Traditionals, darunter «Autumn Leaves», «Wachet auf, ruft uns die Stimme», «Sleep Safe And Warm» aus «Rosemary’s Baby» sowie «Un vestido y un amor».

Das erklärt viel über die Haltung dieses Duos. Hier wird nicht ausgestellt, was technisch möglich wäre. Die Musik sucht den genauen Ton, die tragende Linie, den Moment, in dem ein einzelner Klang genügt. Danielsson bringt Kontrabass und Cello ins Spiel, Fresu Trompete und Flügelhorn; beide setzen Effekte sparsam ein. Daraus entsteht ein transparenter, warmer und farbiger Klangraum, der auf Melodie, Atem und Reaktion gebaut ist.

ACT beschreibt «Summerwind» als Musik, die Poesie, Atmosphäre, Melodie, Eleganz und Meditation verbindet. Diese Begriffe passen, weil sie keine Dekoration sind, sondern auf das Verfahren des Duos verweisen: Die beiden Musiker lassen Pausen stehen, formulieren kurze Themen klar aus und entwickeln daraus eine ruhige, konzentrierte Dramaturgie. Die reduzierte Besetzung macht jede Entscheidung hörbar. Gerade darin liegt ihre Spannung.

Paolo Fresu zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des europäischen Jazz. Sein offizieller Kurztext nennt eine breite Reihe von Auszeichnungen, über 350 Aufnahmen sowie Arbeiten mit Jazz, Weltmusik, zeitgenössischer und alter Musik. Er ist zudem künstlerischer Leiter des Festivals Time in Jazz in Berchidda und war während vieler Jahre als Lehrer bei den Nuoro Jazz Seminars auf Sardinien tätig. Sein Trompetenton wird oft als unverwechselbar beschrieben: lyrisch, luftig, hell, manchmal mit gedämpfter Nähe, manchmal mit weitem Flügelhorn-Klang.

Lars Danielsson wurde in Göteborg geboren, studierte klassisches Cello und fand über Nils-Henning Ørsted Pedersen zum Jazzbass. Dieses doppelte Fundament prägt sein Spiel bis heute. Sein Bass klingt melodisch, schwebend und gesanglich; das Cello ist kein Nebenschauplatz, sondern Teil seiner musikalischen Sprache. Als Bassist, Cellist, Komponist, Arrangeur und Produzent arbeitete er mit Musikerinnen und Musikern wie Charles Lloyd, den Brecker Brothers, John Scofield, Mike Stern, Jack DeJohnette, Nils Landgren, Cæcilie Norby, Tigran Hamasyan und vielen anderen. Für «Liberetto II» wurde er 2015 mit dem ECHO Jazz als bester internationaler Bassist ausgezeichnet.

«Summerwind» ist damit keine zufällige Begegnung zweier prominenter Namen. Es ist ein konzentriertes Duo-Projekt zweier Musiker, die aus grosser Erfahrung heraus reduzieren können. Die Musik bleibt kammermusikalisch klar, ohne kühl zu wirken. Sie berührt, weil sie nichts erzwingt. Sie lebt von der Balance aus Komposition und Intuition, von der Ruhe im Zusammenspiel und vom Vertrauen darauf, dass ein Ton mehr sagen kann als eine ganze Kaskade.

Lars Danielsson
Paolo Fresu

Soul Jam

30 Jahre Soul, Groove und Leidenschaft: Von der WG-Idee zur grossen Live-Bühne

30 JAHRE SOUL PUR | Aus einem musikalischen Experiment entstand ein energiegeladenes Live-Erlebnis, das seit drei Jahrzehnten Publikum und Musiker*innen verbindet. Was einst in Proberäumen und Nächten voller Hingabe begann, entwickelte sich zu einer Formation, die Soulklassiker neu interpretiert und die Zeitlosigkeit dieser Musik feiert. Mit mehrstimmigem Gesang, treibenden Grooves und kraftvollen Bläsersätzen entsteht ein Klangbild, das berührt und mitreisst.

Die Geschichte beginnt 1996 in Rapperswil: Eine kleine Gruppe musikbegeisterter Menschen teilt eine WG – und die Liebe zum Soul. Aus spontanen Sessions wird eine Band, die über die Jahre wächst, sich weiterentwickelt und zu einem festen Bestandteil der Schweizer Live-Szene wird. Heute zählt die Formation zwölf Mitglieder und bringt mit ihrem Sound jene Ära zurück auf die Bühne, die den Soul geprägt hat: die 60er-, 70er- und 80er-Jahre. Doch im Zentrum steht nicht das Kopieren, sondern das Weitertragen. Klassiker von Aretha Franklin, Otis Redding, Etta James, Ray Charles oder Stevie Wonder erscheinen nicht als nostalgische Reproduktionen, sondern als lebendige, persönliche Interpretationen.

Charakteristisch für die Gruppe ist ihr vierfacher Gesang: Ausdrucksstarke Stimmen, jede mit eigener Farbe und Präsenz, verschmelzen zu einer harmonischen Einheit. Dieses Vokalensemble bildet das Herzstück und verleiht dem Repertoire emotionale Tiefe und dramaturgische Dynamik. Getragen wird es von einer eingespielten Rhythmussektion und einem markanten Bläsersatz, der dem Klangbild Druck, Glanz und Wärme verleiht. Die Grösse des Ensembles ist dabei kein Selbstzweck, sondern Teil der musikalischen Haltung: Zusammenhalt, gemeinsamer Atem, gemeinsamer Groove.

In über 30 Jahren hat die Formation auf zahlreichen Bühnen gespielt – in Clubs, Konzerthäusern, Open-Air-Szenen und an Festivals. Ob Montreux Jazz Festival, Expo.02, Kongresshaus Zürich oder kleinere Auftrittsorte in allen Landesteilen: Die Energie bleibt dieselbe. Die Musiker*innen teilen die Bühne nicht einfach, sie tragen dieselbe Vision: Soul als gelebte, atmende Musik, die Menschen zusammenbringt. Kein Showeffekt ersetzt hier das, was zählt – Präsenz, Musikalität und ehrliche Leidenschaft.

Diese Kombination aus Geschichte, Erfahrung, musikalischer Qualität und Zusammenhalt hat die Band über Jahrzehnte getragen. Was als WG-Projekt begann, lebt heute als eingespieltes, kraftvolles Kollektiv weiter.

Line-up:

The Soul Birds
Anna Kvist Hasler – Gesang
Anneke Ludwig – Gesang
Cornelia Bösch – Gesang
Tanja Chandler – Gesang

The Soul Band
Thömu Wild – Schlagzeug
Thom Thut – Bass
Simon Klopfenstein – Gitarre
Bernie Weber – Piano, Keyboards

The Soul Horns
Patrick Mettler – Altsaxophon
George Klee – Tenorsaxophon
Dani Graf – Tenor-/Baritonsaxophon
Iwan Birrer – Trompete

www.souljam.ch

SaitenZauber: Trio Anderscht & Trio Balkan Strings

Saitenzauber-Doppelkonzert: Trio Anderscht & Trio Balkan Strings

GLOBAL SOUNDS • FOLK • JAZZ | Das Ostschweizer Trio Anderscht und das Trio Balkan Strings aus Serbien bringen verschiedene Zugänge zu Weltmusik, Jazz und Folk zusammen und lassen daraus unter dem Titel SAITENZAUBER ein neues, zauberhaftes Bouquet entstehen. Das Trio führt seit 20 Jahren überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt diese auf, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. Der Sound des „Trio Balkan Strings“ ist eine originelle und einzigartige Interpretation authentischer, virtuoser Instrumentalmusik im Balkan-Jazz-Folk-Stil, gespielt von Vater Zoran STARCEVIC mit seinen beiden Söhnen Nikola und Zeljko.

20 Uhr: Trio Balkan Strings (RS)
21.15 Uhr: Trio Anderscht (CH)
mit gemeinsamem Finale der beiden Formationen



Trio Anderscht

Das Trio bringt seit 2004 überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt diese auf, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. ANDERSCHT liebt musikalische Kontraste und zeigt – auch in Singapore, Tadjikistan, Monaco, Salzburg oder Hamburg –, dass mit Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

Besetzung:
Andrea Kind – Konzerthackbrett
Fredi Zuberbühler – Konzerthackbrett
Raffael Bietenhader – Kontrabass

Was haben die Schweiz, Osteuropa, Frankreich, Südamerika, Bulgarien, Italien und noch manch anderes Land gemeinsam? Dort spielten in den vergangenen Jahrhunderten Menschen Instrumente, die Vorläufer unseres Hackbretts sind. Das Trio ANDERSCHT bringt diese verschiedenen Wurzeln zusammen und lässt daraus einen neuen, sehr schillernden Baum wachsen.

Das Trio ANDERSCHT, das 2004 gegründet wurde, bringt mit seinem neuen Bühnenprogramm «InterBrettationen» überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt stilistische Ketten, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. ANDERSCHT liebt musikalische Kontraste und zeigt, dass mit Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Neben unzähligen Bühnen in der Schweiz ist ANDERSCHT zum Beispiel auch in Singapore, Tadjikistan, Monaco, Salzburg oder Hamburg aufgetreten.

Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

Andrea Kind – Konzerthackbrett
Andrea ist die «temperamentvolle» Komponente des Trios. Ihre feurige Virtuosität ist schwer in Worte zu fassen. Sie komponiert und arrangiert auch für das Trio Anderscht. Andrea arbeitet in ihrer „musikfreien Zeit‘ als Malerin, Kinderbuch- und Roman Autorin. Nebenbei bietet sie auch Klangschalen-Massagen an.

Fredi Zuberbühler – Konzerthackbrett
Der «Appenzeller» im Trio. Doch seine Tracht täuscht, denn er spielt sein Instrument gerne unkonventionell. Er konstruiert auch die 5 Oktaven umfassenden Konzerthackbretter von
Anderscht mittels CAD, welche er zusammen mit verschiedenen Hackbrettbauern vollendet.

Raffael Bietenhader – Kontrabass
ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. In der Familienstreichmusik, «Echo vom Sommersberg», hat er seine ersten Gehversuche als Kontrabassist gemacht. Später studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZhdK), Kontrabasss und schloss sein Studium bei Prof. Harald Friedrich ab. Weiter folgten Meisterkurse bei Wolfgang Guettler und ein Aufbaustudium bei Duncan McTier.
Raffael Bietenhader spielte in verschiedenen Orchestern in der Schweiz, drei Jahre als zweiter Solokontrabassist beim «Singapore Symphony Orchestra» und die letzten 14 Jahre beim «Malaysian
Philharmonic Orchestra». In den jungen Jahren spielte er in verschiedenen Rockformationen und co-produzierte unter anderem den experimentellen Roadmovie »Danubia».

www.anderscht.ch


Trio Balkan Strings

Das Trio Balkan Strings ist eine Gitarristen-Familie aus Belgrad. Ihr Sound ist eine originelle und einzigartige Instrumentalmusik, eine Verschmelzung von Balkanelementen, ein Musiktrip aus Serbisch, Gypsy, Mazedonisch, Rumänisch, Moldauisch, Bulgarisch, Ungarisch, Mediterran, Griechisch, Orientalisch kombiniert mit Jazzimprovisation und klassischen Elementen.

Das Trio hat auf zahlreichen Festivals und Konzerten in den USA (Boston, New York, Chicago, Portland, Washington, Charlotte, Greensboro …), in Kanada (Toronto, Vancouver …), Italien, Polen, Ungarn, Türkei, Russland, Moldawien, Slowenien, Serbien, Montenegro und Bosnien gespielt. In all diesen Ländern haben sie eine große Anzahl von Fans gewonnen. Sie haben auch Meisterkurse und Bildungskonzerte für klassische und Jazz-Gitarristen in Europa und den USA gegeben.

Besetzung:
Zoran Starcevic – Gitarre
Nikola Starcevic – Gitarre
Zeljko Starcevic – Gitarre

www.starcevic.co.rs

Danny Bryant Band

Aufgrund eines medizinischen Notfalls innerhalb der Band muss das für heute geplante Konzert in Rorschach leider kurzfristig abgesagt werden.

Wir bedauern diese Entscheidung treffen zu müssen und bitten um Ihr Verständnis. Für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.

Ein Ersatztermin wird derzeit geprüft und schnellstmöglich bekannt gegeben.

Bereits erworbene Eintrittskarten werden automatisch in voller Höhe erstattet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Bluesrock mit neuem Kapitel: kraftvolle Rückkehr und frischer Sound

BLUES • BLUESROCK | Mit neuem Album und frischem Sound startet der britische Gitarrist und Sänger Danny Bryant kraftvoll ins Jahr 2026. Im Januar erscheint sein neues Studioalbum! Bryant, der längst mehr ist als ein klassischer Bluesmusiker, verbindet kraftvolle Gitarrenarbeit mit emotionalem Storytelling, rockigen Grooves und einer modernen musikalischen Handschrift. Nach dem gefeierten Vorgänger «Rise» (2023) zeigt sich der Künstler auf seinem neuen Werk erneut vielseitig, persönlich und stilistisch offen.

Besetzung:
Danny Bryant – Gitarre, Gesang
Marc Raner – Gitarre
Jamie Pipe – Keys, Organ
Artjom Feldtser – Bass
Alexander Hinz – Schlagzeug

«Danny Bryant bringt seinen Bluesrock in eine neue Phase – roh, ehrlich und kraftvoll.»
«Das neue Album verspricht Vielseitigkeit ohne Kompromisse – für die Fans und für Danny selbst.»
«Seine Live-Shows sind derzeit ein Statement: musikalische Reife trifft pure Energie.»

Danny Bryant meldet sich zurück – mit neuer Band, neuem Selbstbewusstsein und einer künstlerischen Klarheit, die hörbar ist. Nach einer gesundheitlich bedingten Auszeit kehrte er 2025 auf die Bühne zurück, stärker denn je, und liess sein Publikum erleben: hier steht ein Musiker, der durch Herausforderungen gewachsen ist und sich neu definiert. Sein kommendes Album – veröffentlicht im Januar 2026 – verspricht genau dieses Gefühl: vertraut im Geist des Blues, aber weit mehr als eine Wiederholung bekannter Pfade.

Bryant zeigt darin nicht nur seine technische Virtuosität an der Gitarre, sondern auch eine erzählerische Tiefe: Songs, die persönliche Erfahrungen reflektieren, Hochs und Tiefs, Momente der Stille und der lauten Klarheit. Rock, Groove, Soul und Blues fliessen ineinander über; manchmal roh, manchmal veredelt durch fein arrangierte Elemente und Big-Band-Einsätze, die seinem Sound grossartige Dimensionen verleihen. Wer Bryant’s Konzerte kennt, weiss: Die Intensität springt über, wenn er die Bühne betritt – seine Gitarrenriffs, sein Gesang und seine Bühnenpräsenz ziehen in Bann.

2025 war Jahr der Neuanfänge. Seine Live-Shows bewiesen, dass eine Pause nicht Rückschritt sein muss, sondern Raum für Neubewertung und kreative Rekalibrierung bietet. Mit seiner neuen Band und ausgewählten Konzerten mit grossem Bigband-Arrangement schafft Danny Bryant Klangräume, in denen sein emotives Storytelling und sein musikalischer Drive neu leuchten.

Fans dürfen sich auf eine Tour freuen, die das neue Album feiert – Termine liegen bereits vor, die ersten Konzerte starten im Januar 2026. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen ebenfalls auf dem Plan. Die Kombination aus bekannter Härte des Blues, modernen Einflüssen und der grossen Geste der Bigband-Arrangements macht Bryant live zu einem unverzichtbaren Erlebnis.

Danny Bryant ist ein britischer Gitarrist und Sänger, bekannt für seine intensive Blues-Rock-Spielweise und seine emotionalen Live-Shows. Mit dem Album „Rise“ (2023) festigte er seine Position als einer der führenden Blues-Rock-Acts Europas. Nachdem ihn gesundheitliche Rückschläge 2024 zeitweise ausbremsten, kehrte er 2025 stärker zurück – mit neuer Band, klarer Vision und gesteigerter Bühnenpräsenz. Sein Stil verbindet technische Gitarrenfiligranität, stimmliche Tiefe und ein Gespür für Dynamik und Atmosphäre.

Danny Bryant Official Website

Mike Stern Band

Einer der einflussreichsten Jazz-Fusion-Gitarristen seiner Generation

FUSION • JAZZ | Kaum ein anderer Gitarrist hat die Entwicklung von Jazz-Fusion über so lange Zeit so konsequent mitgeprägt. Diese Musik verbindet Erfahrung und Neugier, Virtuosität und Offenheit. Elektrische Kraft trifft auf bluesige Tiefe, komplexe Grooves auf melodische Klarheit. Hier entsteht ein Sound, der sich nicht an Trends orientiert, sondern aus einer eigenen, gewachsenen Sprache schöpft – zeitlos, energiegeladen und unverkennbar.

https://youtu.be/saWmvgeALQc

«Einer der einflussreichsten Jazz-Fusion-Gitarristen seiner Generation.» (DownBeat)
«Ein elektrisierender Solist mit tiefem Blues-Gefühl und jazziger Raffinesse.» (All About Jazz)
«Seine Musik ist offen, kraftvoll und stilistisch furchtlos.» (JazzTimes)

Über vier Jahrzehnte hinweg hat sich Mike Stern als eine der zentralen Figuren der Jazz-Fusion etabliert. Seine Karriere umfasst mehr als ein Dutzend eigenständiger Alben, zahlreiche internationale Tourneen und mehrere Grammy-Nominierungen. Schon früh wurde er Teil jener musikalischen Bewegung, die Jazz für neue Einflüsse öffnete, ohne seine Tiefe preiszugeben. Prägend waren dabei Zusammenarbeiten mit Persönlichkeiten wie Miles Davis, Jaco Pastorius oder Billy Cobham – Erfahrungen, die seine musikalische Haltung nachhaltig formten.

Sterns Spiel ist unverwechselbar: kraftvoll und direkt, zugleich harmonisch vielschichtig und tief im Blues verwurzelt. Rock-Energie, Jazz-Harmonik, Soul-Feeling und improvisatorische Freiheit verschmelzen zu einer Sprache, die sofort erkennbar ist. Einflüsse von Jimi Hendrix, Wes Montgomery, Jim Hall oder Albert King sind spürbar, aber nie zitathaft – sie fliessen in eine persönliche Klangwelt ein, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Die aktuelle Band bringt diese Offenheit in konzentrierter Form auf die Bühne. Die Rhythmussektion aus E-Bass und Schlagzeug sorgt für ein elastisches, druckvolles Fundament, das sowohl treibende Fusion-Grooves als auch ruhige, atmende Passagen trägt. Darüber entfalten sich Saxophonlinien, Gitarrenfarben und afrikanisch inspirierte Klänge, die das musikalische Spektrum erweitern, ohne den Fokus zu verlieren.

Live entsteht so eine weite musikalische Reise: von energiegeladenen Rock- und Fusion-Kompositionen über funkige Improvisationsräume bis hin zu lyrischen Balladen. Charakteristisch ist dabei das permanente Zusammenspiel – ein offener Dialog, in dem jede Stimme zählt. Die Musik sucht nicht den Effekt, sondern die Notwendigkeit jeder einzelnen Note. Genau darin liegt ihre Stärke: Erfahrung wird nicht ausgestellt, sondern gelebt.

Line-up:
Mike Stern – E-Gitarre
Leni Stern – E-Gitarre, N’goni, Gesang
Bob Franceschini – Saxophon
Gary Grainger – E-Bass
Dennis Chambers – Schlagzeug

Mike Stern zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der Jazz-Fusion. Als ehemaliges Mitglied der Bands von Miles Davis und Billy Cobham entwickelte er eine unverwechselbare Gitarrensprache zwischen Rock-Energie, Blues-Tiefe und jazziger Harmonik.
Leni Stern verbindet Jazz mit afrikanischen Musiktraditionen und erweitert das Klangspektrum der Band durch N’goni und Gesang.
Bob Franceschini ist ein vielseitiger Saxophonist mit starker Präsenz zwischen Funk, Fusion und modernem Jazz.
Gary Grainger gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten E-Bassisten der internationalen Fusion-Szene.
Dennis Chambers ist einer der einflussreichsten Schlagzeuger im modernen Jazz und Fusion, bekannt für Kraft, Präzision und enorme stilistische Bandbreite.

www.mikestern.org

Dave Weckl / Tom Kennedy Project

Improvisationskraft und Groove: Fusion-Reise zwischen Latin, Afro und Modern Jazz

FUSION • JAZZ | Ein Projekt, das die Energie von Jazz-Fusion in pure musikalische Bewegung übersetzt. Rhythmisch agil, harmonisch offen und melodisch einfallsreich führt dieser Klangkosmos durch federnde Latin-Grooves, Afro-Rhythmen und zeitgenössischen Jazz. Das Musikerlebnis lebt vom Dialog, von spontanen Reaktionen und vom gemeinsamen Erforschen jedes Moments, in dem jede Note Bedeutung gewinnt und neu entstehen kann.

«Ein All-Star-Fusion-Erlebnis, das Zuhörer auf eine wunderbare musikalische Reise durch Latin, Afro und Modern Jazz führt.» (Band on the Wall, Manchester)
«Das Dave Weckl / Tom Kennedy Project kombiniert Druck, Dynamik und melodische Leichtigkeit mit einem starken Fokus auf Improvisation.» (Jazztage Dresden)
«Live bietet die Formation eine fesselnde Mischung aus technischer Brillanz und eingängigen musikalischen Momenten.» (AllBlues Konzert AG, Zürich)

Das Dave Weckl / Tom Kennedy Project ist mehr als nur ein Musikensemble — es ist ein dynamisches Zusammentreffen von Persönlichkeiten, die zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Jazz-Fusion gehören. Drummer Dave Weckl und Bassist Tom Kennedy teilen eine musikalische Verbindung, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Seit ihren frühen Kollaborationen in unterschiedlichsten Formationen bis hin zu eigenen Bands und Projekten haben sie ein intuitives Zusammenspiel entwickelt, das technische Präzision und kreative Offenheit verbindet.

Dave Weckl, seit vielen Jahren einer der prägenden Schlagzeuger im Fusion-Genre, verwebt komplexe rhythmische Architekturen mit überraschenden Dynamiken — mal kraftvoll treibend, mal leicht wie eine Luftbewegung. Tom Kennedy, dessen Bassspiel durch lyrische Linien und groovende Tiefe beeindruckt, schafft gemeinsam mit Weckl eine tiefe rhythmische Basis, die sowohl Fundament als auch kreativer Impulsgeber ist.

Die Musik des Projekts lebt von ihren Improvisationsmomenten: Themen werden eingeführt, entwickelt, gebrochen und wieder neu zusammengesetzt. Dabei treffen Elemente aus Latin- und Afro-Rhythmen ebenso aufeinander wie Einflüsse aus Modern Jazz, Funk und elektronisch inspirierten Klangfeldern. In diesen vielfältigen Klanglandschaften zeigen die Musiker ein feines Gespür für Balance zwischen individueller Gestik und kollektivem Fluss.

Stu Mindeman, der junge Tastenkünstler der Formation, trägt mit seiner stilistischen Vielseitigkeit zur harmonischen Textur bei — zwischen warmen, organischen Akkorden und improvisierten Klangflächen. Ryan Devlin ergänzt das Ensemble mit expressiven Saxophonlinien, die mal lyrisch, mal kraftvoll durch das Gefüge führen. Zusammen schafft das Quartett einen Klang, der lebendig und offen ist, der neugierig macht und zugleich tief in die Traditionen und Zukunftsperspektiven des Jazz-Fusion blickt.
Band on the Wall

Live hat sich das Projekt bereits mehrfach auf Europa-Tourneen präsentiert, zuletzt mit Programmen, die sowohl Stücke aus dem gefeierten Album Stories als auch neuere Kompositionen aus New Start aufgreifen — letzteres ein Werk von Tom Kennedy, bei dem Dave Weckl nicht nur als Musiker, sondern auch als Produzent und Mixing-Partner beteiligt ist.

Die Konzerte dieser Formation sind Momente pulsierender Spielfreude: intensive Dialoge, rhythmische Höhenflüge und musikalische Überraschungen, in denen Spontaneität und Planung gleichermass Raum finden. Wer Jazz und Fusion liebt, findet hier eine Synthese aus Erfahrung, Wagemut und musikalischer Empfindung — eine Reise, die von Moment zu Moment neue Horizonte eröffnet.

Besetzung:
Dave Weckl – Schlagzeug
Tom Kennedy – E-Bass
Stu Mindeman – Keyboards
Ryan Devlin – Saxophone

www.daveweckl.com
www.facebook.com/TomKennedyBass/about
www.stumindeman.com
www.stumindeman.com

Connor Selby; Support Act: Ronny Rast

Authentisches Roots-Blues-Erlebnis jenseits aller Genreschubladen

BLUES • SOUL BLUES • FOLK │ Der britische Sänger, Songschreiber und Gitarrist Connor Selby entwirft mit seinem neuen Album ein kraftvolles Bekenntnis zu Ehrlichkeit, Zugehörigkeit und Selbstakzeptanz. Seine Stimme schlägt Brücken zwischen klassischen Blues-, Soul- und Folk-Elementen – und bringt dabei eine Intensität, wie man sie selten bei jungen Künstlern findet. Von seinem unsteten Aufwachsen über verschiedene Kontinente bis hin zu grossen Bühnenauftritten begründet er seine Haltung: «Die Songs handeln davon, wie ich mich in der Welt fühle – und oft nicht wirklich dazugehöre.»

Soeben mit dem UK Blues Award 2026 ausgezeichnet: Nach 2025 erneut «Traditional Blues Artist of the Years 2026»!

Als Support Act spielt der Schweizer Blues-Senkrechtstarter Ronny Rast mit Band

Zeitplan:
19.30 Uhr: Ronny Rast
20.30 Uhr: Connor Selby

«Ich habe mein Leben lang das Gefühl gehabt, ein Aussenseiter zu sein – und es geht darum, jemanden zu finden, der dich genau so akzeptiert, wie du bist.» (Interview)
«Die Songs sind über mein Gefühl, in der Welt zu sein und nicht wirklich dazuzugehören.» Blues Magazine
«Du kannst versuchen, etwas vorzutäuschen – aber die Wahrheit wird früher oder später herauskommen. Also kannst du genauso gut Frieden damit schliessen.» (über den Titeltrack)

Connor Selby wurde in Essex (UK) geboren, zog aber bereits als Kind mit seiner Familie mehrfach – unter anderem in die USA und in die VAE. Diese globalen Wurzeln haben sein musikalisches Empfinden schon früh geprägt. Bereits mit seinem Debüt stach er aus der britischen Blues-Szene hervor und wurde in den Jahren 2020 bis 2022 dreimal in Folge als „Young Artist of the Year“ bei den UK Blues Awards ausgezeichnet. Mit dem im August 2025 erschienenen Album The Truth Comes Out Eventually (Label: Provogue) zeigt er sich noch reifer, facettenreicher und in der Lage, seine eigenen inneren Kämpfe in mitreissende Songs zu verwandeln.

Statt sich dem klassischen Blues-Klischee hinzugeben, verbindet Selby Big-Band-Sounds mit feinen Folk-Elementen, mit einer gehörigen Portion Soul und einem Blick für emotionale Tiefe. Reviewern zufolge wirkt er dabei nicht wie ein britischer Nachahmer amerikanischer Vorbilder, sondern wie jemand, der die Musik in sich trägt. Er thematisiert, was viele von uns kennen: das Fremd-sein, das Anderssein, das Streben nach Ruhe im Inneren. In Songs wie „Someone“ beschreibt er die Hoffnung, jemanden zu finden, bei dem man sein kann, wie man ist. In „(I Am) Who I Am“ stellt er sich gegen Erwartungen, in „Amelia“ und „Songbird“ öffnet er sich verletzlich und folkmässig.

Live bringt Selby eine Präsenz, die kaum mit seinem Alter zu erwarten ist. Er hat u.a. im Vorprogramm von The Who im Wembley Stadium gespielt sowie auf dem Hyde Park Festival in London neben Acts wie Pearl Jam und Stereophonics. Doch trotz dieser grossen Auftritte bleibt seine Einstellung schlicht: «Eine Bühne ist eine Bühne. Ich schliesse einfach meine Augen und spiele, als wäre es ein ganz normales Konzert.»

Für das Publikum bedeutet Selbys Musik ein tiefes Eintauchen in Klangräume: warm, ehrlich, mit Gitarren- und Hammond-Orgelklängen, Hornsektionen und Backing Vocals, die dem Album eine fast filmische Qualität verleihen. Und dennoch – oder gerade deshalb – spürt man die persönliche Verletzlichkeit und den Mut zur Selbstannahme. Seine Botschaft: Man muss nicht perfekt sein, um gehört und gesehen zu werden.

Line-up
Connor Selby – Guitar/Vocals
Oscar Reynolds – Drums
Stevie Watts – Keys
Sonny Winslow – Bass

https://www.connorselby.com


Supporting Act: Ronny Rast

«The new generation of Bluesrock!»

BLUES • BLUESROCK │ Roh, frech, authentisch, gefühlvoll und vielseitig: Wenn das 20-jährige Ausnahmetalent Ronny Rast die Bühne betritt und in die Saiten greift wird klar: The “young face for good music” means business! Gesanglich versiert, stilsicher an der Gitarre und inspiriert von den grossen Ikonen der Bluesmusik zelebriert er den Sound, der ihn schon seit Kindestagen prägt, derart authentisch, was die Liveshows von Ronny Rast und seiner fantastischen Band, die mit ihm seit fast zwei Jahren durch die Schweiz tourt, zum wahren Erlebnis machen.

«Der Junge hat einen unglaublichen Spirit, es scheint, als lebe eine alte Seele in einem jungen Körper.»

Booked from Basitours

20. Blues Caravan: Laura Chavez, Matthew Curry & Elise Frank

Die drei Headliner der Jubiläumsausgabe verkörpern eine spannende Mischung aus Erfahrung, grosser Emotion und jugendlicher Frische.

BLUES │ Die Jubiläumsausgabe vereint drei eigenständige künstlerische Handschriften aus unterschiedlichen Ländern: Die Französin Elise Frank steht für jugendliche Frische und markante Bühnenpräsenz, der US-Amerikaner Matthew Curry für erdigen Blues-Rock und Americana, die aus Kalifornien stammende Laura Chavez für Erfahrung und prägnante Gitarrenarbeit auf höchstem Niveau. Chavez wurde 2023 als erste Gitarristin mit dem Blues Music Award als «Best Instrumentalist – Guitar» ausgezeichnet. Jeder der drei Acts präsentiert ein eigenes Set, bevor alle gemeinsam in einer abschliessenden Session auftreten.

Die aus Kalifornien stammende Laura Chavez ist sicherlich die Bekannteste im Bunde. Die begnadete Gitarristin war viele Jahre lang die treibende Kraft in der Band der Sängerin Candye Kane (Blues Caravan 2005 & 2008) und hat unzählige Konzerte an der Seite von Nikki Hill, Vanessa Collier und Rock-’n’-Roll-Legende Mitch Ryder gespielt. Chavez weiß mit ihrer songdienlichen Rhythmusgitarre und ihren mitreißenden E-Gitarrensoli jedes Publikum zu begeistern. Ihr exzellenter Ruf in der Szene wurde endgültig bestätigt, als sie 2023 den Blues Music Award als „Best Instrumentalist – Guitar“ gewann – als erste Gitarristin überhaupt. Chavez wird im Rahmen des Blues Caravan zum ersten Mal als Solokünstlerin auf der Bühne stehen.

Matthew Curry ist ein echter Geheimtipp für alle, die sich in der Blues- und Rockszene auskennen. Der US-Amerikaner steht seit über einem Jahrzehnt auf den Bühnen Nordamerikas und begeistert dort mit seinem unverkennbaren Sound zwischen Blues, Rock und Americana. Er teilte die Bühne mit echten Größen wie Peter Frampton, der Steve Miller Band, den Doobie Brothers oder Blackberry Smoke.

Newcomerin im Bunde ist die Französin Elise Frank. Als Frontfrau der 2021 gegründeten Formation FRANK ist sie bereits bei namhaften Musikfestivals wie dem Cognac Blues Passions Festival und dem Rory Gallagher International Tribute Festival aufgetreten. Ihre Auftritte bei der anstehenden Caravan-Tour darf man mit Spannung erwarten.

Auch nach 20 Jahren und hunderten von Shows bleibt das bewährte Konzept des Blues Caravans unverändert. Zunächst spielt jeder der drei Headliner ein komplettes Live-Set, bevor am Ende alle gemeinsam bei einer aufregenden Jamsession auftreten.

www.wordpress.bluescaravan.de