gambrinus jazz plus Archive - gambrinus jazz plus

gambrinus jazz plus

«St. Galler Jazzspitzen»: Giacopuzzi – Zucca – Bötschi – Gisler (Zusatzkonzert)

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 1: Ausbruch aus vertrauten Grenzen

JAZZ | Dieses Quartett präsentiert Jazz in einer ungewöhnlichen akustischen Form. Sein Repertoire reicht von Eigenkompositionen, klassischen Standards, über Pop-Ikonen bis hin zu Songs der 90er-Jahre – stets neu arrangiert und mit feiner jazziger Note versehen. In den unkonventionellen Klangbildern begegnen Jazz-Standards Pop- und Disco-Motiven, Latin Grooves verbinden sich mit Improvisation – stets getragen von Energie, Spielfreude und Gestaltungswillen.

Die musikalische Leitung liegt bei Reto Giacopuzzi, dessen Percussion-Spiel in besonderer Weise prägt: filigran und differenziert, zugleich kraftvoll und pulsgebend. Auch am Klavier verbindet er Rhythmus und Harmonie zu einer eigenen Klangsprache. Sandra Bötschi erweitert das Ausdrucksspektrum des Saxofons, indem sie neben improvisatorischer Virtuosität auch Basslinien und perkussive Patterns formt. Mit Martin Gisler tritt ein Gitarrist hinzu, dessen Spiel gleichermassen harmonische Tiefe wie prägnante Akzente beisteuert. Im Zentrum schliesslich steht die Stimme von Flavia Zucca – facettenreich, wandlungsfähig und in der Lage, jedem Stück eine neue Ausdrucksdimension zu verleihen.

Reto Giacopuzzi – Percussion, Klavier
Flavia Zucca – Gesang
Sandra Bötschi – Saxophone
Martin Gisler – Gitarre

Die Reihe «St. Galler Jazzspitzen – Carte Blanche für…» wird unterstützt durch die

Soul Jam

30 Jahre Soul, Groove und Leidenschaft: Von der WG-Idee zur grossen Live-Bühne

30 JAHRE SOUL PUR | Aus einem musikalischen Experiment entstand ein energiegeladenes Live-Erlebnis, das seit drei Jahrzehnten Publikum und Musiker*innen verbindet. Was einst in Proberäumen und Nächten voller Hingabe begann, entwickelte sich zu einer Formation, die Soulklassiker neu interpretiert und die Zeitlosigkeit dieser Musik feiert. Mit mehrstimmigem Gesang, treibenden Grooves und kraftvollen Bläsersätzen entsteht ein Klangbild, das berührt und mitreisst.

Die Geschichte beginnt 1996 in Rapperswil: Eine kleine Gruppe musikbegeisterter Menschen teilt eine WG – und die Liebe zum Soul. Aus spontanen Sessions wird eine Band, die über die Jahre wächst, sich weiterentwickelt und zu einem festen Bestandteil der Schweizer Live-Szene wird. Heute zählt die Formation zwölf Mitglieder und bringt mit ihrem Sound jene Ära zurück auf die Bühne, die den Soul geprägt hat: die 60er-, 70er- und 80er-Jahre. Doch im Zentrum steht nicht das Kopieren, sondern das Weitertragen. Klassiker von Aretha Franklin, Otis Redding, Etta James, Ray Charles oder Stevie Wonder erscheinen nicht als nostalgische Reproduktionen, sondern als lebendige, persönliche Interpretationen.

Charakteristisch für die Gruppe ist ihr vierfacher Gesang: Ausdrucksstarke Stimmen, jede mit eigener Farbe und Präsenz, verschmelzen zu einer harmonischen Einheit. Dieses Vokalensemble bildet das Herzstück und verleiht dem Repertoire emotionale Tiefe und dramaturgische Dynamik. Getragen wird es von einer eingespielten Rhythmussektion und einem markanten Bläsersatz, der dem Klangbild Druck, Glanz und Wärme verleiht. Die Grösse des Ensembles ist dabei kein Selbstzweck, sondern Teil der musikalischen Haltung: Zusammenhalt, gemeinsamer Atem, gemeinsamer Groove.

In über 30 Jahren hat die Formation auf zahlreichen Bühnen gespielt – in Clubs, Konzerthäusern, Open-Air-Szenen und an Festivals. Ob Montreux Jazz Festival, Expo.02, Kongresshaus Zürich oder kleinere Auftrittsorte in allen Landesteilen: Die Energie bleibt dieselbe. Die Musiker*innen teilen die Bühne nicht einfach, sie tragen dieselbe Vision: Soul als gelebte, atmende Musik, die Menschen zusammenbringt. Kein Showeffekt ersetzt hier das, was zählt – Präsenz, Musikalität und ehrliche Leidenschaft.

Diese Kombination aus Geschichte, Erfahrung, musikalischer Qualität und Zusammenhalt hat die Band über Jahrzehnte getragen. Was als WG-Projekt begann, lebt heute als eingespieltes, kraftvolles Kollektiv weiter.

Line-up:

The Soul Birds
Anna Kvist Hasler – Gesang
Anneke Ludwig – Gesang
Cornelia Bösch – Gesang
Tanja Chandler – Gesang

The Soul Band
Thömu Wild – Schlagzeug
Thom Thut – Bass
Simon Klopfenstein – Gitarre
Bernie Weber – Piano, Keyboards

The Soul Horns
Patrick Mettler – Altsaxophon
George Klee – Tenorsaxophon
Dani Graf – Tenor-/Baritonsaxophon
Iwan Birrer – Trompete

www.souljam.ch

SaitenZauber: Trio Anderscht & Trio Balkan Strings

Saitenzauber-Doppelkonzert: Trio Anderscht & Trio Balkan Strings

GLOBAL SOUNDS • FOLK • JAZZ | Das Ostschweizer Trio Anderscht und das Trio Balkan Strings aus Serbien bringen verschiedene Zugänge zu Weltmusik, Jazz und Folk zusammen und lassen daraus unter dem Titel SAITENZAUBER ein neues, zauberhaftes Bouquet entstehen. Das Trio führt seit 20 Jahren überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt diese auf, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. Der Sound des „Trio Balkan Strings“ ist eine originelle und einzigartige Interpretation authentischer, virtuoser Instrumentalmusik im Balkan-Jazz-Folk-Stil, gespielt von Vater Zoran STARCEVIC mit seinen beiden Söhnen Nikola und Zeljko.

20 Uhr: Trio Balkan Strings (RS)
21.15 Uhr: Trio Anderscht (CH)
mit gemeinsamem Finale der beiden Formationen



Trio Anderscht

Das Trio bringt seit 2004 überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt diese auf, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. ANDERSCHT liebt musikalische Kontraste und zeigt – auch in Singapore, Tadjikistan, Monaco, Salzburg oder Hamburg –, dass mit Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

Besetzung:
Andrea Kind – Konzerthackbrett
Fredi Zuberbühler – Konzerthackbrett
Raffael Bietenhader – Kontrabass

Was haben die Schweiz, Osteuropa, Frankreich, Südamerika, Bulgarien, Italien und noch manch anderes Land gemeinsam? Dort spielten in den vergangenen Jahrhunderten Menschen Instrumente, die Vorläufer unseres Hackbretts sind. Das Trio ANDERSCHT bringt diese verschiedenen Wurzeln zusammen und lässt daraus einen neuen, sehr schillernden Baum wachsen.

Das Trio ANDERSCHT, das 2004 gegründet wurde, bringt mit seinem neuen Bühnenprogramm «InterBrettationen» überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt stilistische Ketten, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. ANDERSCHT liebt musikalische Kontraste und zeigt, dass mit Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Neben unzähligen Bühnen in der Schweiz ist ANDERSCHT zum Beispiel auch in Singapore, Tadjikistan, Monaco, Salzburg oder Hamburg aufgetreten.

Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

Andrea Kind – Konzerthackbrett
Andrea ist die «temperamentvolle» Komponente des Trios. Ihre feurige Virtuosität ist schwer in Worte zu fassen. Sie komponiert und arrangiert auch für das Trio Anderscht. Andrea arbeitet in ihrer „musikfreien Zeit‘ als Malerin, Kinderbuch- und Roman Autorin. Nebenbei bietet sie auch Klangschalen-Massagen an.

Fredi Zuberbühler – Konzerthackbrett
Der «Appenzeller» im Trio. Doch seine Tracht täuscht, denn er spielt sein Instrument gerne unkonventionell. Er konstruiert auch die 5 Oktaven umfassenden Konzerthackbretter von
Anderscht mittels CAD, welche er zusammen mit verschiedenen Hackbrettbauern vollendet.

Raffael Bietenhader – Kontrabass
ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. In der Familienstreichmusik, «Echo vom Sommersberg», hat er seine ersten Gehversuche als Kontrabassist gemacht. Später studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZhdK), Kontrabasss und schloss sein Studium bei Prof. Harald Friedrich ab. Weiter folgten Meisterkurse bei Wolfgang Guettler und ein Aufbaustudium bei Duncan McTier.
Raffael Bietenhader spielte in verschiedenen Orchestern in der Schweiz, drei Jahre als zweiter Solokontrabassist beim «Singapore Symphony Orchestra» und die letzten 14 Jahre beim «Malaysian
Philharmonic Orchestra». In den jungen Jahren spielte er in verschiedenen Rockformationen und co-produzierte unter anderem den experimentellen Roadmovie »Danubia».

www.anderscht.ch


Trio Balkan Strings

Das Trio Balkan Strings ist eine Gitarristen-Familie aus Belgrad. Ihr Sound ist eine originelle und einzigartige Instrumentalmusik, eine Verschmelzung von Balkanelementen, ein Musiktrip aus Serbisch, Gypsy, Mazedonisch, Rumänisch, Moldauisch, Bulgarisch, Ungarisch, Mediterran, Griechisch, Orientalisch kombiniert mit Jazzimprovisation und klassischen Elementen.

Das Trio hat auf zahlreichen Festivals und Konzerten in den USA (Boston, New York, Chicago, Portland, Washington, Charlotte, Greensboro …), in Kanada (Toronto, Vancouver …), Italien, Polen, Ungarn, Türkei, Russland, Moldawien, Slowenien, Serbien, Montenegro und Bosnien gespielt. In all diesen Ländern haben sie eine große Anzahl von Fans gewonnen. Sie haben auch Meisterkurse und Bildungskonzerte für klassische und Jazz-Gitarristen in Europa und den USA gegeben.

Besetzung:
Zoran Starcevic – Gitarre
Nikola Starcevic – Gitarre
Zeljko Starcevic – Gitarre

www.starcevic.co.rs

Danny Bryant Band

Bluesrock mit neuem Kapitel: kraftvolle Rückkehr und frischer Sound

BLUES • BLUESROCK | Mit neuem Album und frischem Sound startet der britische Gitarrist und Sänger Danny Bryant kraftvoll ins Jahr 2026. Im Januar erscheint sein neues Studioalbum! Bryant, der längst mehr ist als ein klassischer Bluesmusiker, verbindet kraftvolle Gitarrenarbeit mit emotionalem Storytelling, rockigen Grooves und einer modernen musikalischen Handschrift. Nach dem gefeierten Vorgänger «Rise» (2023) zeigt sich der Künstler auf seinem neuen Werk erneut vielseitig, persönlich und stilistisch offen.

Besetzung:
Danny Bryant – Gitarre, Gesang
Marc Raner – Gitarre
Jamie Pipe – Keys, Organ
Artjom Feldtser – Bass
Alexander Hinz – Schlagzeug

«Danny Bryant bringt seinen Bluesrock in eine neue Phase – roh, ehrlich und kraftvoll.»
«Das neue Album verspricht Vielseitigkeit ohne Kompromisse – für die Fans und für Danny selbst.»
«Seine Live-Shows sind derzeit ein Statement: musikalische Reife trifft pure Energie.»

Danny Bryant meldet sich zurück – mit neuer Band, neuem Selbstbewusstsein und einer künstlerischen Klarheit, die hörbar ist. Nach einer gesundheitlich bedingten Auszeit kehrte er 2025 auf die Bühne zurück, stärker denn je, und liess sein Publikum erleben: hier steht ein Musiker, der durch Herausforderungen gewachsen ist und sich neu definiert. Sein kommendes Album – veröffentlicht im Januar 2026 – verspricht genau dieses Gefühl: vertraut im Geist des Blues, aber weit mehr als eine Wiederholung bekannter Pfade.

Bryant zeigt darin nicht nur seine technische Virtuosität an der Gitarre, sondern auch eine erzählerische Tiefe: Songs, die persönliche Erfahrungen reflektieren, Hochs und Tiefs, Momente der Stille und der lauten Klarheit. Rock, Groove, Soul und Blues fliessen ineinander über; manchmal roh, manchmal veredelt durch fein arrangierte Elemente und Big-Band-Einsätze, die seinem Sound grossartige Dimensionen verleihen. Wer Bryant’s Konzerte kennt, weiss: Die Intensität springt über, wenn er die Bühne betritt – seine Gitarrenriffs, sein Gesang und seine Bühnenpräsenz ziehen in Bann.

2025 war Jahr der Neuanfänge. Seine Live-Shows bewiesen, dass eine Pause nicht Rückschritt sein muss, sondern Raum für Neubewertung und kreative Rekalibrierung bietet. Mit seiner neuen Band und ausgewählten Konzerten mit grossem Bigband-Arrangement schafft Danny Bryant Klangräume, in denen sein emotives Storytelling und sein musikalischer Drive neu leuchten.

Fans dürfen sich auf eine Tour freuen, die das neue Album feiert – Termine liegen bereits vor, die ersten Konzerte starten im Januar 2026. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen ebenfalls auf dem Plan. Die Kombination aus bekannter Härte des Blues, modernen Einflüssen und der grossen Geste der Bigband-Arrangements macht Bryant live zu einem unverzichtbaren Erlebnis.

Danny Bryant ist ein britischer Gitarrist und Sänger, bekannt für seine intensive Blues-Rock-Spielweise und seine emotionalen Live-Shows. Mit dem Album „Rise“ (2023) festigte er seine Position als einer der führenden Blues-Rock-Acts Europas. Nachdem ihn gesundheitliche Rückschläge 2024 zeitweise ausbremsten, kehrte er 2025 stärker zurück – mit neuer Band, klarer Vision und gesteigerter Bühnenpräsenz. Sein Stil verbindet technische Gitarrenfiligranität, stimmliche Tiefe und ein Gespür für Dynamik und Atmosphäre.

Danny Bryant Official Website

Jist

Soul, Groove und Improvisation: Jazz mit Spielfreude und urbaner Energie

JAZZ • FUNK • SOUL | Ausgangspunkt der stark grooveorientierten Musik sind klar strukturierte Themen, die im Zusammenspiel der Band weiterentwickelt und improvisatorisch variiert werden. Der Fokus liegt auf gemeinsamem Timing, transparenten Arrangements und einem direkten, rhythmisch geprägten Zugang. Konzerte unterscheiden sich bewusst voneinander, da Improvisation und Interaktion eine zentrale Rolle spielen.

 

JIST ist ein Ensemble aus der Rorschacher Gegend, das sich der Vielfalt des modernen Jazz verschrieben hat, ohne sich selbst Grenzen zu setzen. Der Name der Band – ursprünglich „Jazz Im STall“ – weist auf die Ursprünge des Kollektivs hin: ein Probelokal in einem ehemaligen Stall, wo Ideen, Grooves und improvisatorische Konzepte gemeinsam wachsen konnten. Musikalisch bewegt sich JIST an der Schnittstelle von Jazz, Soul, Funk und Groove – stets mit viel Platz für Improvisation und spontane Interaktion. Die Band nähert sich bestehenden Stücken mit einer frischen Perspektive, sucht neue Wege im Umgang mit Form und Rhythmik und verfremdet Bekanntes, ohne es zu verlieren. Dabei bleibt die Musik zugänglich und unmittelbar spürbar: tanzbar, rhythmisch klar und emotional präsent.

Herzstück der Musik ist der zwischenmenschliche Dialog: Themen entstehen im Zusammenspiel, werden gemeinsam entwickelt und im Moment wieder aufgegriffen oder gebrochen. Jeder Auftritt verspricht so ein einzigartiges Erlebnis zu werden. Die Freude am gemeinsamen Musizieren steht im Vordergrund und überträgt sich spürbar auf das Publikum. Live zeigt die Band eine stilsichere Balance zwischen Groove und Offenheit, zwischen gestochen scharfen Arrangements und freien Passagen. Mal steht der Soul im Vordergrund, mal funkige Rhythmen, mal jazzige Improvisationen. Die Stimme ist nicht nur ein klangliches Element – sie fungiert als melodischer Impulsgeber, der den erzählerischen Charakter der Musik unterstreicht.

In Konzerten und Projekten sucht JIST stets den Austausch mit dem Publikum und mit anderen Musiker:innen, was sich in der heterogenen Stilistik widerspiegelt. Dadurch bleibt die Musik lebendig, überraschend und voller Energie – ein grosser Bewegungsraum, in dem sich Klang, Groove und Gefühl treffen.

 

Line-up:
Angela Federer – Gesang
Gregor Lehner – Keyboards
Walter Bänziger – Saxophon
Jürg Oehler – Schlagzeug
Andy Ziltener – Bass

www.jist.ch

Mike Stern Band

Einer der einflussreichsten Jazz-Fusion-Gitarristen seiner Generation

FUSION • JAZZ | Kaum ein anderer Gitarrist hat die Entwicklung von Jazz-Fusion über so lange Zeit so konsequent mitgeprägt. Diese Musik verbindet Erfahrung und Neugier, Virtuosität und Offenheit. Elektrische Kraft trifft auf bluesige Tiefe, komplexe Grooves auf melodische Klarheit. Hier entsteht ein Sound, der sich nicht an Trends orientiert, sondern aus einer eigenen, gewachsenen Sprache schöpft – zeitlos, energiegeladen und unverkennbar.

https://youtu.be/saWmvgeALQc

«Einer der einflussreichsten Jazz-Fusion-Gitarristen seiner Generation.» (DownBeat)
«Ein elektrisierender Solist mit tiefem Blues-Gefühl und jazziger Raffinesse.» (All About Jazz)
«Seine Musik ist offen, kraftvoll und stilistisch furchtlos.» (JazzTimes)

Über vier Jahrzehnte hinweg hat sich Mike Stern als eine der zentralen Figuren der Jazz-Fusion etabliert. Seine Karriere umfasst mehr als ein Dutzend eigenständiger Alben, zahlreiche internationale Tourneen und mehrere Grammy-Nominierungen. Schon früh wurde er Teil jener musikalischen Bewegung, die Jazz für neue Einflüsse öffnete, ohne seine Tiefe preiszugeben. Prägend waren dabei Zusammenarbeiten mit Persönlichkeiten wie Miles Davis, Jaco Pastorius oder Billy Cobham – Erfahrungen, die seine musikalische Haltung nachhaltig formten.

Sterns Spiel ist unverwechselbar: kraftvoll und direkt, zugleich harmonisch vielschichtig und tief im Blues verwurzelt. Rock-Energie, Jazz-Harmonik, Soul-Feeling und improvisatorische Freiheit verschmelzen zu einer Sprache, die sofort erkennbar ist. Einflüsse von Jimi Hendrix, Wes Montgomery, Jim Hall oder Albert King sind spürbar, aber nie zitathaft – sie fliessen in eine persönliche Klangwelt ein, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Die aktuelle Band bringt diese Offenheit in konzentrierter Form auf die Bühne. Die Rhythmussektion aus E-Bass und Schlagzeug sorgt für ein elastisches, druckvolles Fundament, das sowohl treibende Fusion-Grooves als auch ruhige, atmende Passagen trägt. Darüber entfalten sich Saxophonlinien, Gitarrenfarben und afrikanisch inspirierte Klänge, die das musikalische Spektrum erweitern, ohne den Fokus zu verlieren.

Live entsteht so eine weite musikalische Reise: von energiegeladenen Rock- und Fusion-Kompositionen über funkige Improvisationsräume bis hin zu lyrischen Balladen. Charakteristisch ist dabei das permanente Zusammenspiel – ein offener Dialog, in dem jede Stimme zählt. Die Musik sucht nicht den Effekt, sondern die Notwendigkeit jeder einzelnen Note. Genau darin liegt ihre Stärke: Erfahrung wird nicht ausgestellt, sondern gelebt.

Line-up:
Mike Stern – E-Gitarre
Leni Stern – E-Gitarre, N’goni, Gesang
Bob Franceschini – Saxophon
Gary Grainger – E-Bass
Dennis Chambers – Schlagzeug

Mike Stern zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der Jazz-Fusion. Als ehemaliges Mitglied der Bands von Miles Davis und Billy Cobham entwickelte er eine unverwechselbare Gitarrensprache zwischen Rock-Energie, Blues-Tiefe und jazziger Harmonik.
Leni Stern verbindet Jazz mit afrikanischen Musiktraditionen und erweitert das Klangspektrum der Band durch N’goni und Gesang.
Bob Franceschini ist ein vielseitiger Saxophonist mit starker Präsenz zwischen Funk, Fusion und modernem Jazz.
Gary Grainger gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten E-Bassisten der internationalen Fusion-Szene.
Dennis Chambers ist einer der einflussreichsten Schlagzeuger im modernen Jazz und Fusion, bekannt für Kraft, Präzision und enorme stilistische Bandbreite.

www.mikestern.org

Dave Weckl / Tom Kennedy Project

Improvisationskraft und Groove: Fusion-Reise zwischen Latin, Afro und Modern Jazz

FUSION • JAZZ | Ein Projekt, das die Energie von Jazz-Fusion in pure musikalische Bewegung übersetzt. Rhythmisch agil, harmonisch offen und melodisch einfallsreich führt dieser Klangkosmos durch federnde Latin-Grooves, Afro-Rhythmen und zeitgenössischen Jazz. Das Musikerlebnis lebt vom Dialog, von spontanen Reaktionen und vom gemeinsamen Erforschen jedes Moments, in dem jede Note Bedeutung gewinnt und neu entstehen kann.

«Ein All-Star-Fusion-Erlebnis, das Zuhörer auf eine wunderbare musikalische Reise durch Latin, Afro und Modern Jazz führt.» (Band on the Wall, Manchester)
«Das Dave Weckl / Tom Kennedy Project kombiniert Druck, Dynamik und melodische Leichtigkeit mit einem starken Fokus auf Improvisation.» (Jazztage Dresden)
«Live bietet die Formation eine fesselnde Mischung aus technischer Brillanz und eingängigen musikalischen Momenten.» (AllBlues Konzert AG, Zürich)

Das Dave Weckl / Tom Kennedy Project ist mehr als nur ein Musikensemble — es ist ein dynamisches Zusammentreffen von Persönlichkeiten, die zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Jazz-Fusion gehören. Drummer Dave Weckl und Bassist Tom Kennedy teilen eine musikalische Verbindung, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Seit ihren frühen Kollaborationen in unterschiedlichsten Formationen bis hin zu eigenen Bands und Projekten haben sie ein intuitives Zusammenspiel entwickelt, das technische Präzision und kreative Offenheit verbindet.

Dave Weckl, seit vielen Jahren einer der prägenden Schlagzeuger im Fusion-Genre, verwebt komplexe rhythmische Architekturen mit überraschenden Dynamiken — mal kraftvoll treibend, mal leicht wie eine Luftbewegung. Tom Kennedy, dessen Bassspiel durch lyrische Linien und groovende Tiefe beeindruckt, schafft gemeinsam mit Weckl eine tiefe rhythmische Basis, die sowohl Fundament als auch kreativer Impulsgeber ist.

Die Musik des Projekts lebt von ihren Improvisationsmomenten: Themen werden eingeführt, entwickelt, gebrochen und wieder neu zusammengesetzt. Dabei treffen Elemente aus Latin- und Afro-Rhythmen ebenso aufeinander wie Einflüsse aus Modern Jazz, Funk und elektronisch inspirierten Klangfeldern. In diesen vielfältigen Klanglandschaften zeigen die Musiker ein feines Gespür für Balance zwischen individueller Gestik und kollektivem Fluss.

Stu Mindeman, der junge Tastenkünstler der Formation, trägt mit seiner stilistischen Vielseitigkeit zur harmonischen Textur bei — zwischen warmen, organischen Akkorden und improvisierten Klangflächen. Ryan Devlin ergänzt das Ensemble mit expressiven Saxophonlinien, die mal lyrisch, mal kraftvoll durch das Gefüge führen. Zusammen schafft das Quartett einen Klang, der lebendig und offen ist, der neugierig macht und zugleich tief in die Traditionen und Zukunftsperspektiven des Jazz-Fusion blickt.
Band on the Wall

Live hat sich das Projekt bereits mehrfach auf Europa-Tourneen präsentiert, zuletzt mit Programmen, die sowohl Stücke aus dem gefeierten Album Stories als auch neuere Kompositionen aus New Start aufgreifen — letzteres ein Werk von Tom Kennedy, bei dem Dave Weckl nicht nur als Musiker, sondern auch als Produzent und Mixing-Partner beteiligt ist.

Die Konzerte dieser Formation sind Momente pulsierender Spielfreude: intensive Dialoge, rhythmische Höhenflüge und musikalische Überraschungen, in denen Spontaneität und Planung gleichermass Raum finden. Wer Jazz und Fusion liebt, findet hier eine Synthese aus Erfahrung, Wagemut und musikalischer Empfindung — eine Reise, die von Moment zu Moment neue Horizonte eröffnet.

Besetzung:
Dave Weckl – Schlagzeug
Tom Kennedy – E-Bass
Stu Mindeman – Keyboards
Ryan Devlin – Saxophone

www.daveweckl.com
www.facebook.com/TomKennedyBass/about
www.stumindeman.com
www.stumindeman.com

Florian Favre Trio

Modernes Piano-Trio zwischen Pop-Energie, Jazzraffinesse und feinen Nuancen

JAZZ | Hier trifft erzählerischer Jazz auf melodische Eingängigkeit und rhythmische Kühnheit. Klare Themen, bunte Harmonien und überraschende Wendungen werden zu Musik, die zugleich leicht, tiefgründig und voller Spielfreude ist. Zwischen lyrischen Passagen und eruptiven Ausbrüchen entsteht ein Klang, der nahbar bleibt und dennoch viel fordert – ein Trio, das den Puls der Gegenwart in feinen Nuancen auslotet.

Das Florian Favre Trio gehört zu den prägenden Klaviertrios der jüngeren Schweizer Szene. 2011 gegründet, entwickelte sich die Band mit Florian Favre am Piano, Manu Hagmann am Kontrabass und dem französischen Schlagzeuger Arthur Alard zu einem Ensemble mit klarer Handschrift und hoher stilistischer Offenheit. Die Musik bewegt sich im Spannungsfeld von Modern Jazz, Pop-Anklängen und Kammermusik, ohne je ihre Improvisationsfreiheit zu verlieren.

Favres Kompositionen sind kompakt, melodisch einprägsam und harmonisch reich. Kritiker:innen loben ihre Originalität, ihren Witz und die «bunten Harmonien und rhythmischen Feinheiten». Sein Spiel ist transparent und prägnant, gleichzeitig sensibel und explosiv – eine Ästhetik, die auf klar strukturierten Themen aufbaut, aber jederzeit neue Wege zulässt.

Spätestens mit den Alben «Ur» (2016) und «On a Smiling Gust of Wind» (2018) etablierte sich das Trio international. Die Band gewann beim B-Jazz International Contest in Leuven den Hauptpreis; zusätzlich wurde Favre als bester Solist, Hagmann als bester Bassist ausgezeichnet. Die Jury hob die Mischung aus zarten und intensiven Momenten und eine Musik hervor, die tief in der Jazztradition wurzelt und dennoch frisch und überraschend wirkt.

Live zeigt das Trio, wie eng verzahnt seine Mitglieder agieren: Der Bass gibt nicht nur Fundament, sondern formt Gegenmelodien und rhythmische Haken; das Schlagzeug reagiert mit grosser Beweglichkeit, spielt mit Dynamik und Klangfarben. Gemeinsam «tanzen sie auf einem Drahtseil» und schöpfen eine unendliche Palette an Nuancen aus – vom flüsterleisen Trio-Pianissimo bis zu kraftvollen Steigerungen. Gleichzeitig bleibt die Musik zugänglich: klare Hooks, wiedererkennbare Motive und ein erzählerischer Fluss machen sie auch für ein Publikum spannend, das nicht täglich
So entsteht ein Trio-Sound, der weder kopflastig noch gefällig ist, sondern beides verbindet: künstlerische Konsequenz und unmittelbare Wirkung.

Besetzung
Florian Favre – Piano, Synth
Manu Hagmann – Kontrabass
Arthur Alard – Schlagzeug

www.florianfavre.com

Lori Williams Band

Wenn Jazz, Soul und Gospel zu einer Stimme verschmelzen

JAZZ | Einfühlsame Balladen, groovende Linien und pure Bühnenpräsenz: Hier vereinen sich Spielfreude, Erfahrung und emotionale Tiefe. Zwischen amerikanischem Soul und europäischem Jazz entsteht ein Klangraum, der zugleich feinfühlig und kraftvoll ist – Musik, die Geschichten erzählt, ohne Pathos, aber mit viel Herz.

Line-up
Lori Williams – Gesang
Bernhard Wiesinger – Tenor-/Sopransaxophon, Flöte
Christian Havel – Gitarre
Renato Chicco – Piano
Milan Nikolic – Kontrabass
Joris Dudli – Schlagzeug

«Eine Sängerin mit grenzenloser Ausdruckskraft und Wärme.» (All About Jazz)
«Sie singt mit der emotionalen Klarheit einer Jazzstimme und der spirituellen Tiefe des Gospel.» (The Washington Post)
«Ihr Gesang ist elegant, intensiv und tiefgründig – eine Stimme, die berührt.» (DownBeat)

Wenn die charismatische Jazz-, Soul- und Gospelsängerin Lori Williams auf einige der renommiertesten europäischen Jazzmusiker trifft, entsteht ein Ensemble, das sich ganz dem Dialog von Klangfarben, Groove und Gefühl verschreibt. Die Band präsentiert ihr aktuelles Album im Rahmen mehrerer Tourneen und bringt dabei auf natürliche Weise amerikanische Soul-Tradition und europäischen Jazz-Sound zusammen.

Lori Williams, beheimatet in Washington D.C., zählt zu den gefragtesten Stimmen ihrer Szene. Ihre Laufbahn reicht vom Jazzclub über internationale Festivals bis hin zu Musicalproduktionen wie «Bessie’s Blues». Ihr Repertoire verbindet die Ausdruckskraft des Gospel mit der Improvisationskunst des Jazz. Auf der Bühne zieht sie ihr Publikum nicht durch Lautstärke, sondern durch Präsenz und emotionale Authentizität in den Bann.

Begleitet wird sie von fünf herausragenden Instrumentalisten, die alle tief in der europäischen Jazzszene verwurzelt sind. Saxofonist Bernhard Wiesinger beeindruckt durch ein fein austariertes Klanggefühl und lyrische Linienführung; Gitarrist Christian Havel steht für rhythmische Präzision und melodische Klarheit. Pianist Renato Chicco, ehemals musikalischer Leiter bei Jon Hendricks & Company, bringt harmonische Raffinesse und New-York-Erfahrung ein. Bassist Milan Nikolic sorgt mit warmem, tragendem Sound für Erdung, während Joris Dudli, bekannt aus dem Vienna Art Orchestra und dem Art Farmer Quintet, das Ensemble mit rhythmischer Eleganz und souveräner Energie verbindet.

Gemeinsam schaffen sie Musik, die gleichzeitig transparent und dicht ist: swingend, soulig, manchmal balladesk – aber immer unmittelbar. Die Arrangements geben jeder Stimme Raum und lassen doch das Ganze als Einheit wirken. Eine Begegnung zwischen Welten, die nicht gegensätzlich, sondern komplementär sind: Amerika trifft Europa, Gefühl trifft Form, Jazz trifft Leben.

Lori Williams ist Jazz- und Gospelsängerin aus Washington D.C. / USA. Sie arbeitete mit George Duke, Stanley Clarke und Slide Hampton, gastierte in Russland, Japan und Europa und ist zugleich Pädagogin und Bühnenkünstlerin .
Bernhard Wiesinger veröffentlichte in New York die Alben «Notice That Moment» (2020) und «Enlightened» (2024) und zählt zu den führenden Saxofonisten Österreichs.
Christian Havel spielte mit Karl Ratzer, Valerie Ponomarev und Ingrid Jensen und tourte als Leader seines American Quartet durch Europa.
Renato Chicco war Mitglied des Lionel Hampton Orchestra und Pianist bei Jon Hendricks & Company; heute ist er Professor an der Kunstuniversität Graz.
Milan Nikolic, ursprünglich E-Bassist aus Serbien, studierte Kontrabass in Graz und arbeitete mit Don Menza, Seamus Blake und Dusko Goykovich.
Joris Dudli war Mitglied des Vienna Art Orchestra und spielte u. a. mit Joe Lovano, Clifford Jordan und Vincent Herring, mit dem er weltweit tourte .

www.lorijazz.com

«St. Galler Jazzspitzen»: Blue Exercise

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 2: Klangforschung im zeitgenössischen Jazz

JAZZ | Seit über 30 Jahren steht Blue Exercise für lebendige, kreative Jazzmusik – kompromisslos eigen, stilistisch frei und voller Neugier. Was als klassisches Trio begann, entwickelte sich zu einer klanglichen Entdeckungsreise: Energiegeladene Grooves, atmende Soundflächen und ein Saxofon, das mal glasklar singt, mal expressiv aufbegehrt. Komposition und Improvisation fliessen nahtlos ineinander – ein Sound, der sich jeder Schublade entzieht und doch unverkennbar bleibt. Seit 2025 bringt der St. Galler Bassist Roland Hofer frischen Wind und neue Impulse und wird festes Mitglied des Trios. Blue Exercise steht für klangliche Neugier, für musikalische Freiheit jenseits aller Genres – und für eine musikalische Verbindung, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Klaus Knöpfle – Saxes
Reto Giacopuzzi – Drums
Roland Hofer – E Bass

Die Reihe «St. Galler Jazzspitzen – Carte Blanche für…» wird unterstützt durch die