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gambrinus jazz plus

Fola Dada

Jazz, Soul und Afrobeat aus Clubkultur, Hochschule und grosser Bühne

JAZZ • SOUL • R&B • BLUES | Die Preisträgerin des Deutschen Jazzpreises 2022 in der Kategorie «Vokal National» verbindet Jazz, Soul, Afrobeat, Blues, Reggae, Pop, House und elektronische Sounds zu einem eigenen Klang. Das aktuelle Album «Sisters & Brothers» erschien 2025 und führt die Arbeit mit elektroakustischem Jazz, R&B, Clubmusik und gesellschaftlichen Themen weiter. Neben der Bühne prägt die Arbeit mit Stimmen den künstlerischen Weg: als Professorin, Dozentin und Leiterin einer eigenen Gesangsschule.

«Sie möchte am liebsten einfach nur als Sängerin gesehen werden, nicht speziell als Jazz- oder als Soulstimme.» (Jazz thing)
«Doch Fola Dadas neues Album «Sisters & Brothers» nur einzig und allein auf Jazz zu reduzieren, täte dem Gesamtwerk Unrecht.» (kulturnews.de)
«Was man dort mit Sängerin Fola Dada und ihrem Ensemble erleben durfte, schlug eine Brücke von diesem intimen Raum zum grossen Konzerterlebnis.» (Main-Post, Brigitte Schmidt)

Fola Dada gehört zu den Stimmen der deutschen Jazz- und Soulszene, die sich nicht auf ein Genre festlegen lassen. Die offizielle Vita nennt Jazz, Afrobeat, Blues, Electronics und Soul, dazu Soul, House, Pop und Reggae, auf Deutsch oder Englisch. Auf der Moods-Seite zu David Helbock’s Random/Control wird sie als Künstlerin beschrieben, die verschiedene Genres im Gesang miteinander verbindet; 2022 erhielt sie den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Gesang.

Der Weg dorthin beginnt nicht am Mikrofon, sondern mit Bewegung. Als Siebenjährige wurde sie vom Stepptanz gepackt; Fred Astaire und andere Vorbilder führten früh zum Jazz. Später kam das Musikstudium in Mannheim, danach die Arbeit als Vocalcoach bei einer grossen Castingshow, die eigene Gesangsschule Stimmwerk in Stuttgart und die Lehrtätigkeit an Musikhochschulen. Heute ist sie Professorin für Jazzgesang an der HfMDK Mannheim und unterrichtet auch in anderen Kontexten.

«Sisters & Brothers» markiert den aktuellen Stand dieser Arbeit. Das Album erschien am 7. Februar 2025 und umfasst elf Stücke. Der Pressetext beschreibt es als Musik zwischen elektroakustischem Jazz, Soul, R&B, Pop, Reggae und Club-Sounds. Thematisch geht es um Self Care und Selbsterkenntnis, um das Aufmerksamkeitsdefizit der Gegenwart, um Machtmissbrauch, Rassismus und Diskriminierung. Jazz thing hört darin Soul, Pop und Jazz; kulturnews beschreibt eine Musik, die sich nicht auf Jazz reduzieren lässt.

Live tritt Fola Dada in unterschiedlichen Besetzungen auf: mit eigener Band, mit Hattler, mit der SWR Big Band, mit David Helbock’s Random/Control oder in Projekten mit Joo Kraus und Martin Meixner. Die Bandbreite ist Teil der Biografie: Jazz und Afrobeat Nigerias, die Heimat ihres Vaters, stehen neben Blues- und Soul-Schallplatten der deutschen Mutter. Daraus entsteht keine Stilcollage, sondern eine Sängerinnenpraxis, in der Stimme, Haltung, Groove und Unterrichtserfahrung zusammenkommen.

Line-up
Fola Dada — Gesang
Ulf Kleiner — Fender Rhodes, Klavier, Tasteninstrumente, FX; Arrangement, Produktion
Joscha Glass — Bass
Tommy Baldu — Schlagzeug, Perkussion

www.foladada.com

«Thursday Blues»: Vanesa Harbek

Latin Blues zwischen Buenos Aires und Berlin: Gitarre, Stimme, Tango und Soul

LATIN BLUES │ Argentinischer Blues, Soul, Tango und Latin-Rock, gesungen auf Spanisch und Englisch: Die Musik verbindet die Prägung aus Buenos Aires mit der Berliner Gegenwart. Im Zentrum stehen eine kraftvolle Stimme, E-Gitarre und ein Repertoire aus eigenen Songs sowie neu arrangierten Klassikern. Seit 2017 in Berlin zuhause, tourt das Projekt durch europäische Clubs und Festivals; aktuelle Termine führen 2026 auch in die Schweiz. Die Presse greift wiederholt Begriffe wie «Latin Blues Queen», «Lady Slowhand» und «weiblicher Carlos Santana» auf.

«Schon nach dem ersten Hören fragt man sich nicht mehr, warum Vanesa Harbek auch als Latin Blues Queen bezeichnet wird» (Blues News Magazine)
«Aufregende musikalische Reise, die argentinische Musikerin Vanesa Harbek begeisterte das Publikum mit groovigem Blues-Rock, Latin Flair und Tango.» (Sabine Herder, Südwestpresse Ulm)
«Ihr exzellentes Gitarrenspiel, ihre unverwechselbare Stimme, ihre spanischen und englischen Texte, die direkt ins Herz treffen» (Musix Magazine)

Vanesa Harbek kommt aus Buenos Aires und lebt seit Juni 2017 in Berlin. Ihre musikalische Sprache verbindet Blues, Soul, Rhythm and Blues, Swing, Tango, Jazz, Rock’n’Roll und Latin. In der Besetzung als Trio oder Quartett führt sie diese Linien nicht als Stilzitat vor, sondern als Repertoire, das aus eigener Biografie und Bühnenerfahrung gewachsen ist: spanische und englische Texte, E-Gitarre, eine präsente Stimme und Songs, die zwischen Südamerika, Bluesclub und Rockbühne stehen.

Ausgebildet wurde sie an der Universidad Católica Argentina, mit Abschlüssen in Musik, Pädagogik und Komposition. Neben Gesang und Gitarre gehört auch die Trompete zu ihrem musikalischen Profil; ausserdem arbeitet sie als Komponistin und Malerin. Die offizielle Biografie nennt Auftritte an Jazz-, Blues- und Tangofestivals in Argentinien sowie in Mexiko, Ecuador, Deutschland, Polen, Italien, Spanien, der Schweiz, der Slowakei, Irland, Rumänien, Österreich, Litauen, den Niederlanden, Belgien, Island, Tschechien, Paraguay, Kolumbien, Brasilien und Chile. Auch Gitarrenworkshops in Argentinien, Chile, Mexiko, Ecuador und Polen sind Teil ihres Wegs.

In den Pressetexten tauchen wiederholt Vergleiche mit Carlos Santana und Eric Clapton auf. Interessanter als die Etiketten ist, wie diese Musik live funktioniert: Blues- und Rockstandards werden nicht bloss nachgespielt, sondern mit Latin-Rhythmik, Tango-Nähe und langen Gitarrenlinien in eine eigene Form gebracht. Dazu kommen eigene Stücke wie «Trying», «Hell in Paradise» oder «Te Extraño Buenos Aires», in denen Migration, Erinnerung und die Verbindung zwischen Berlin und Buenos Aires mitschwingen.

Die Alben «High Heels Tango» und «Visiones» werden in den offiziellen Materialien hervorgehoben; auf den Plattformen finden sich zudem «Lady On The Road» und die Single «Toda la Noche». Aktuell ist Vanesa Harbek mit Tourdaten in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Österreich, der Slowakei und den Niederlanden angekündigt.

Besetzung:
Vanesa Harbek — Gesang, Gitarre
Manuel de Villiers — Bass
Igor Prjahin — Schlagzeug

www.vanesaharbek.com.ar

Maud Paquis Quintet

Vocal Jazz mit Möwenrufen, Hexenmythen und Chanson-Farben aus der Romandie

VOCAL JAZZ • POP JAZZ • SWING • BOSSA NOVA | Mit dem Publikumspreis des ZKB Jazzpreises 2024 im Rücken führt das Quintett sein erstes Album «Circé» auf die Bühne: elf originale Stücke, vollständig geschrieben, komponiert, arrangiert und produziert von der Pianistin, Sängerin und Komponistin. Erzählt wird in französischer Sprache – vom Ruf der Möwen, von Hexenjagd, griechischen Mythen und der Schöpfung des Universums; musikalisch zwischen Vocal Jazz, Pop Jazz, Swing, Bossa Nova und Chanson.

«Der ZKB Publikumspreis und damit ein Auftritt im Moods im kommenden Jahr erhielt das Maud Paquis Quintet.» (Blick)
«Die junge französisch-schweizerische Künstlerin überzeugt mit einem einzigartigen musikalischen Universum, einem frankophonen Jazz mit träumerischen Akzenten.» (Mazik)
«Die Sängerin verleiht der Pop-Szene der Romandie eine melancholische Note.» (24 heures)

Maud Paquis gründete das Quintett im September 2022, nachdem sich ihr musikalischer Weg stärker in Richtung Jazz verschoben hatte. Die heutige Besetzung verbindet Gesang und Piano mit Tenorsaxophon, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Die vier Mitmusiker trafen während ihres Jazzstudiums an der EJMA Lausanne oder an der HKB Bern aufeinander.

Die offizielle Biografie setzt das Projekt in die Tradition des frankophonen Jazz und nennt Camille Bertault, Michel Legrand und Cécile McLorin Salvant als Bezugspunkte. Bereits das erste EP «Morphée» bewegte sich zwischen Jazz, Pop und französischer Chanson. Mit «Circé» ist daraus ein Album geworden, das diese Linie ausbaut und klarer bündelt.

Moods beschreibt das Programm als «Geschichten von Möwen, Hexen und der Erschaffung des Universums». Im Archiv zum ZKB Jazzpreis 2024 ist von mysteriösen Erzählungen in der Sprache Molières die Rede: vom Ruf der Möwen, einer Hexenjagd, griechischen Mythen und der Schöpfung des Universums – mal poppig, mal von Swing oder Bossa Nova inspiriert. Im Moods-Archiv vom April 2025 erscheint das Programm als Album-Release von «Circé» und als Rückkehr der Gewinnerin des Publikumspreises des ZKB Jazzpreis Festivals 2024.

«Circé» umfasst elf originale Titel. Geschrieben, komponiert, arrangiert und produziert wurde das Album vollständig von Maud Paquis. Die offiziellen Credits nennen Piano, Rhodes und Gesang, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug; Robert Soltermann ist zusätzlich mit einem Tenorsaxophon-Solo auf «Jardin Stellaire» aufgeführt und als Toningenieur beteiligt. Streichquartett, Flöte, Trompete und Altsaxophon erweitern die Aufnahme.

Der Publikumspreis des ZKB Jazzpreises 2024 ist die sichtbarste Auszeichnung dieses Projekts. Moods und Blick halten fest, dass damit ein erneuter Auftritt im Zürcher Jazzclub verbunden war. Daneben stehen Auftritte auf Schweizer Jazzbühnen wie Cully Jazz Festival, Montreux Jazz Festival, Festival da Jazz in St. Moritz und Langnau Jazz Nights sowie Stationen auf Pop-Bühnen wie Les Docks, Fri-Son, Balélec und La Première.

Line-up:
Maud Paquis – Piano, Rhodes, Gesang, Komposition
Robert Soltermann – Tenorsaxophon
Maurice Ruf – Gitarre
Lennart Schandl – E-Bass
Samuel Goupil – Schlagzeug

www.maudpaquis.com

Lars Danielsson & Paolo Fresu

Melodische Klarheit, leiser Sog und ein Duo-Klang mit fast telepathischer Ruhe

JAZZ | Wenn Paolo Fresu und Lars Danielsson gemeinsam musizieren, begegnen sich zwei der prägenden Stimmen des europäischen Jazz. Der italienische Trompeter und Flügelhornist sowie der schwedische Bassist und Cellist gestalten im Duo eine Musik von grosser Klarheit und Intensität. Mit Trompete, Flügelhorn, Kontrabass, Cello und feinen Klangfarben entsteht ein poetischer Dialog, der von Melodie, Eleganz und aufmerksamem Zuhören lebt. «Summerwind» zeigt zwei Weltklassemusiker, die in der Reduktion eine besondere Tiefe finden.

Lars Danielsson – Bass, Cello, Effekte
Paolo Fresu – Trompete, Flügelhorn, Effekte

«Sanft verführerische Duette.» (The Guardian / The Observer)
«Ein ungemein empathisches Duo.» (Jazz’halo)
«Eine der wichtigsten musikalischen Begegnungen der letzten Zeit.» (Jazzenzo)

Die Aufnahme «Summerwind» entstand 2018 im Nilento Studio in Göteborg und erschien im selben Jahr bei ACT. Das Album umfasst 15 Stücke und dauert knapp 50 Minuten. Der Kern des Repertoires besteht aus eigenen Kompositionen: fünf stammen von Paolo Fresu, drei von Lars Danielsson, zwei wurden gemeinsam geschrieben. Dazu kommen ausgewählte Fremdkompositionen und Traditionals, darunter «Autumn Leaves», «Wachet auf, ruft uns die Stimme», «Sleep Safe And Warm» aus «Rosemary’s Baby» sowie «Un vestido y un amor».

Das erklärt viel über die Haltung dieses Duos. Hier wird nicht ausgestellt, was technisch möglich wäre. Die Musik sucht den genauen Ton, die tragende Linie, den Moment, in dem ein einzelner Klang genügt. Danielsson bringt Kontrabass und Cello ins Spiel, Fresu Trompete und Flügelhorn; beide setzen Effekte sparsam ein. Daraus entsteht ein transparenter, warmer und farbiger Klangraum, der auf Melodie, Atem und Reaktion gebaut ist.

ACT beschreibt «Summerwind» als Musik, die Poesie, Atmosphäre, Melodie, Eleganz und Meditation verbindet. Diese Begriffe passen, weil sie keine Dekoration sind, sondern auf das Verfahren des Duos verweisen: Die beiden Musiker lassen Pausen stehen, formulieren kurze Themen klar aus und entwickeln daraus eine ruhige, konzentrierte Dramaturgie. Die reduzierte Besetzung macht jede Entscheidung hörbar. Gerade darin liegt ihre Spannung.

Paolo Fresu zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des europäischen Jazz. Sein offizieller Kurztext nennt eine breite Reihe von Auszeichnungen, über 350 Aufnahmen sowie Arbeiten mit Jazz, Weltmusik, zeitgenössischer und alter Musik. Er ist zudem künstlerischer Leiter des Festivals Time in Jazz in Berchidda und war während vieler Jahre als Lehrer bei den Nuoro Jazz Seminars auf Sardinien tätig. Sein Trompetenton wird oft als unverwechselbar beschrieben: lyrisch, luftig, hell, manchmal mit gedämpfter Nähe, manchmal mit weitem Flügelhorn-Klang.

Lars Danielsson wurde in Göteborg geboren, studierte klassisches Cello und fand über Nils-Henning Ørsted Pedersen zum Jazzbass. Dieses doppelte Fundament prägt sein Spiel bis heute. Sein Bass klingt melodisch, schwebend und gesanglich; das Cello ist kein Nebenschauplatz, sondern Teil seiner musikalischen Sprache. Als Bassist, Cellist, Komponist, Arrangeur und Produzent arbeitete er mit Musikerinnen und Musikern wie Charles Lloyd, den Brecker Brothers, John Scofield, Mike Stern, Jack DeJohnette, Nils Landgren, Cæcilie Norby, Tigran Hamasyan und vielen anderen. Für «Liberetto II» wurde er 2015 mit dem ECHO Jazz als bester internationaler Bassist ausgezeichnet.

«Summerwind» ist damit keine zufällige Begegnung zweier prominenter Namen. Es ist ein konzentriertes Duo-Projekt zweier Musiker, die aus grosser Erfahrung heraus reduzieren können. Die Musik bleibt kammermusikalisch klar, ohne kühl zu wirken. Sie berührt, weil sie nichts erzwingt. Sie lebt von der Balance aus Komposition und Intuition, von der Ruhe im Zusammenspiel und vom Vertrauen darauf, dass ein Ton mehr sagen kann als eine ganze Kaskade.

Lars Danielsson
Paolo Fresu

«St. Galler Jazzspitzen»: Giacopuzzi’s November Choice

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 4: Jazzstandards ohne Respekt vor deren vermeintlicher Unantastbarkeit.

JAZZ | Bekanntes Material dient als Ausgangspunkt für eigenwillige Neuinterpretationen zwischen Struktur und Risiko.
Das Ensemble spielt bewusst mit Hörgewohnheiten, lotet stilistische Grenzen aus und erlaubt sich Lust am Kontrollverlust – ohne den musikalischen Zusammenhang zu verlieren. Sechs Persönlichkeiten, ein gemeinsamer Puls: Diese Band bringt Jazz auf die Bühne – lebendig, mutig und mit echtem Spieltrieb. Hier wird nicht reproduziert, sondern im Moment gestaltet und entschieden.

Reto Giacopuzzi: Schlagzeug
Claude Diallo — Piano
Mirjam Sutter — Gesang
Brigitte Meier — Gesang
Ralph Hufenus — Kontrabass
Erich Tiefenthaler — Flöten

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«St. Galler Jazzspitzen»: Reto Giacopuzzi — Almost Family

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 3:
Lust auf einen Familienausflug mit Groove und Tiefgang? Drei Geschwister und zwei gute Freunde — «Almost Family»

JAZZ | Das Quinett präsentiert ein leidenschaftliches Programm aus Groove-Nummern und sinnlichen Standards. Es geht familiär her und zu: Prägnanter Saxophonsound vermischt sich mit einer warmen Stimme, das Piano schwelgt in sportlichen Läufen, der Bass verbindet alles in sensibler Manier und das Schlagzeug gibt dem ganzen Organismus seinen charismatischen, atemberaubenden Herzschlag. Unter der Stick-Führung von Reto Giacopuzzi wird es auch keinen Familienstreit geben, dafür umso mehr Lust auf echte Kommunikation und Spielfreude.

Reto Giacopuzzi — Schlagzeug
Lukas Stocker — Piano
Beda Bötschi — Gesang
Sandra Bötschi — Saxophon
Iris Bötschi — Bass

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«St. Galler Jazzspitzen»: Giacopuzzi – Zucca – Bötschi – Gisler (Zusatzkonzert)

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 1: Ausbruch aus vertrauten Grenzen

JAZZ | Dieses Quartett präsentiert Jazz in einer ungewöhnlichen akustischen Form. Sein Repertoire reicht von Eigenkompositionen, klassischen Standards, über Pop-Ikonen bis hin zu Songs der 90er-Jahre – stets neu arrangiert und mit feiner jazziger Note versehen. In den unkonventionellen Klangbildern begegnen Jazz-Standards Pop- und Disco-Motiven, Latin Grooves verbinden sich mit Improvisation – stets getragen von Energie, Spielfreude und Gestaltungswillen.

Die musikalische Leitung liegt bei Reto Giacopuzzi, dessen Percussion-Spiel in besonderer Weise prägt: filigran und differenziert, zugleich kraftvoll und pulsgebend. Auch am Klavier verbindet er Rhythmus und Harmonie zu einer eigenen Klangsprache. Sandra Bötschi erweitert das Ausdrucksspektrum des Saxofons, indem sie neben improvisatorischer Virtuosität auch Basslinien und perkussive Patterns formt. Mit Martin Gisler tritt ein Gitarrist hinzu, dessen Spiel gleichermassen harmonische Tiefe wie prägnante Akzente beisteuert. Im Zentrum schliesslich steht die Stimme von Flavia Zucca – facettenreich, wandlungsfähig und in der Lage, jedem Stück eine neue Ausdrucksdimension zu verleihen.

Reto Giacopuzzi – Percussion, Klavier
Flavia Zucca – Gesang
Sandra Bötschi – Saxophone
Martin Gisler – Gitarre

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Soul Jam

30 Jahre Soul, Groove und Leidenschaft: Von der WG-Idee zur grossen Live-Bühne

30 JAHRE SOUL PUR | Aus einem musikalischen Experiment entstand ein energiegeladenes Live-Erlebnis, das seit drei Jahrzehnten Publikum und Musiker*innen verbindet. Was einst in Proberäumen und Nächten voller Hingabe begann, entwickelte sich zu einer Formation, die Soulklassiker neu interpretiert und die Zeitlosigkeit dieser Musik feiert. Mit mehrstimmigem Gesang, treibenden Grooves und kraftvollen Bläsersätzen entsteht ein Klangbild, das berührt und mitreisst.

Die Geschichte beginnt 1996 in Rapperswil: Eine kleine Gruppe musikbegeisterter Menschen teilt eine WG – und die Liebe zum Soul. Aus spontanen Sessions wird eine Band, die über die Jahre wächst, sich weiterentwickelt und zu einem festen Bestandteil der Schweizer Live-Szene wird. Heute zählt die Formation zwölf Mitglieder und bringt mit ihrem Sound jene Ära zurück auf die Bühne, die den Soul geprägt hat: die 60er-, 70er- und 80er-Jahre. Doch im Zentrum steht nicht das Kopieren, sondern das Weitertragen. Klassiker von Aretha Franklin, Otis Redding, Etta James, Ray Charles oder Stevie Wonder erscheinen nicht als nostalgische Reproduktionen, sondern als lebendige, persönliche Interpretationen.

Charakteristisch für die Gruppe ist ihr vierfacher Gesang: Ausdrucksstarke Stimmen, jede mit eigener Farbe und Präsenz, verschmelzen zu einer harmonischen Einheit. Dieses Vokalensemble bildet das Herzstück und verleiht dem Repertoire emotionale Tiefe und dramaturgische Dynamik. Getragen wird es von einer eingespielten Rhythmussektion und einem markanten Bläsersatz, der dem Klangbild Druck, Glanz und Wärme verleiht. Die Grösse des Ensembles ist dabei kein Selbstzweck, sondern Teil der musikalischen Haltung: Zusammenhalt, gemeinsamer Atem, gemeinsamer Groove.

In über 30 Jahren hat die Formation auf zahlreichen Bühnen gespielt – in Clubs, Konzerthäusern, Open-Air-Szenen und an Festivals. Ob Montreux Jazz Festival, Expo.02, Kongresshaus Zürich oder kleinere Auftrittsorte in allen Landesteilen: Die Energie bleibt dieselbe. Die Musiker*innen teilen die Bühne nicht einfach, sie tragen dieselbe Vision: Soul als gelebte, atmende Musik, die Menschen zusammenbringt. Kein Showeffekt ersetzt hier das, was zählt – Präsenz, Musikalität und ehrliche Leidenschaft.

Diese Kombination aus Geschichte, Erfahrung, musikalischer Qualität und Zusammenhalt hat die Band über Jahrzehnte getragen. Was als WG-Projekt begann, lebt heute als eingespieltes, kraftvolles Kollektiv weiter.

Line-up:

The Soul Birds
Anna Kvist Hasler – Gesang
Anneke Ludwig – Gesang
Cornelia Bösch – Gesang
Tanja Chandler – Gesang

The Soul Band
Thömu Wild – Schlagzeug
Thom Thut – Bass
Simon Klopfenstein – Gitarre
Bernie Weber – Piano, Keyboards

The Soul Horns
Patrick Mettler – Altsaxophon
George Klee – Tenorsaxophon
Dani Graf – Tenor-/Baritonsaxophon
Iwan Birrer – Trompete

www.souljam.ch

SaitenZauber: Trio Anderscht & Trio Balkan Strings

Saitenzauber-Doppelkonzert: Trio Anderscht & Trio Balkan Strings

GLOBAL SOUNDS • FOLK • JAZZ | Das Ostschweizer Trio Anderscht und das Trio Balkan Strings aus Serbien bringen verschiedene Zugänge zu Weltmusik, Jazz und Folk zusammen und lassen daraus unter dem Titel SAITENZAUBER ein neues, zauberhaftes Bouquet entstehen. Das Trio führt seit 20 Jahren überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt diese auf, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. Der Sound des „Trio Balkan Strings“ ist eine originelle und einzigartige Interpretation authentischer, virtuoser Instrumentalmusik im Balkan-Jazz-Folk-Stil, gespielt von Vater Zoran STARCEVIC mit seinen beiden Söhnen Nikola und Zeljko.

20 Uhr: Trio Balkan Strings (RS)
21.15 Uhr: Trio Anderscht (CH)
mit gemeinsamem Finale der beiden Formationen



Trio Anderscht

Das Trio bringt seit 2004 überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt diese auf, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. ANDERSCHT liebt musikalische Kontraste und zeigt – auch in Singapore, Tadjikistan, Monaco, Salzburg oder Hamburg –, dass mit Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

Besetzung:
Andrea Kind – Konzerthackbrett
Fredi Zuberbühler – Konzerthackbrett
Raffael Bietenhader – Kontrabass

Was haben die Schweiz, Osteuropa, Frankreich, Südamerika, Bulgarien, Italien und noch manch anderes Land gemeinsam? Dort spielten in den vergangenen Jahrhunderten Menschen Instrumente, die Vorläufer unseres Hackbretts sind. Das Trio ANDERSCHT bringt diese verschiedenen Wurzeln zusammen und lässt daraus einen neuen, sehr schillernden Baum wachsen.

Das Trio ANDERSCHT, das 2004 gegründet wurde, bringt mit seinem neuen Bühnenprogramm «InterBrettationen» überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengt stilistische Ketten, swingt im Blues, funkt im Appenzeller-Stil, schwelgt in der Klassik oder rockt in den 70ern. ANDERSCHT liebt musikalische Kontraste und zeigt, dass mit Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Neben unzähligen Bühnen in der Schweiz ist ANDERSCHT zum Beispiel auch in Singapore, Tadjikistan, Monaco, Salzburg oder Hamburg aufgetreten.

Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

Andrea Kind – Konzerthackbrett
Andrea ist die «temperamentvolle» Komponente des Trios. Ihre feurige Virtuosität ist schwer in Worte zu fassen. Sie komponiert und arrangiert auch für das Trio Anderscht. Andrea arbeitet in ihrer „musikfreien Zeit‘ als Malerin, Kinderbuch- und Roman Autorin. Nebenbei bietet sie auch Klangschalen-Massagen an.

Fredi Zuberbühler – Konzerthackbrett
Der «Appenzeller» im Trio. Doch seine Tracht täuscht, denn er spielt sein Instrument gerne unkonventionell. Er konstruiert auch die 5 Oktaven umfassenden Konzerthackbretter von
Anderscht mittels CAD, welche er zusammen mit verschiedenen Hackbrettbauern vollendet.

Raffael Bietenhader – Kontrabass
ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. In der Familienstreichmusik, «Echo vom Sommersberg», hat er seine ersten Gehversuche als Kontrabassist gemacht. Später studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZhdK), Kontrabasss und schloss sein Studium bei Prof. Harald Friedrich ab. Weiter folgten Meisterkurse bei Wolfgang Guettler und ein Aufbaustudium bei Duncan McTier.
Raffael Bietenhader spielte in verschiedenen Orchestern in der Schweiz, drei Jahre als zweiter Solokontrabassist beim «Singapore Symphony Orchestra» und die letzten 14 Jahre beim «Malaysian
Philharmonic Orchestra». In den jungen Jahren spielte er in verschiedenen Rockformationen und co-produzierte unter anderem den experimentellen Roadmovie »Danubia».

www.anderscht.ch


Trio Balkan Strings

Das Trio Balkan Strings ist eine Gitarristen-Familie aus Belgrad. Ihr Sound ist eine originelle und einzigartige Instrumentalmusik, eine Verschmelzung von Balkanelementen, ein Musiktrip aus Serbisch, Gypsy, Mazedonisch, Rumänisch, Moldauisch, Bulgarisch, Ungarisch, Mediterran, Griechisch, Orientalisch kombiniert mit Jazzimprovisation und klassischen Elementen.

Das Trio hat auf zahlreichen Festivals und Konzerten in den USA (Boston, New York, Chicago, Portland, Washington, Charlotte, Greensboro …), in Kanada (Toronto, Vancouver …), Italien, Polen, Ungarn, Türkei, Russland, Moldawien, Slowenien, Serbien, Montenegro und Bosnien gespielt. In all diesen Ländern haben sie eine große Anzahl von Fans gewonnen. Sie haben auch Meisterkurse und Bildungskonzerte für klassische und Jazz-Gitarristen in Europa und den USA gegeben.

Besetzung:
Zoran Starcevic – Gitarre
Nikola Starcevic – Gitarre
Zeljko Starcevic – Gitarre

www.starcevic.co.rs

Danny Bryant Band

Aufgrund eines medizinischen Notfalls innerhalb der Band muss das für heute geplante Konzert in Rorschach leider kurzfristig abgesagt werden.

Wir bedauern diese Entscheidung treffen zu müssen und bitten um Ihr Verständnis. Für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.

Ein Ersatztermin wird derzeit geprüft und schnellstmöglich bekannt gegeben.

Bereits erworbene Eintrittskarten werden automatisch in voller Höhe erstattet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Bluesrock mit neuem Kapitel: kraftvolle Rückkehr und frischer Sound

BLUES • BLUESROCK | Mit neuem Album und frischem Sound startet der britische Gitarrist und Sänger Danny Bryant kraftvoll ins Jahr 2026. Im Januar erscheint sein neues Studioalbum! Bryant, der längst mehr ist als ein klassischer Bluesmusiker, verbindet kraftvolle Gitarrenarbeit mit emotionalem Storytelling, rockigen Grooves und einer modernen musikalischen Handschrift. Nach dem gefeierten Vorgänger «Rise» (2023) zeigt sich der Künstler auf seinem neuen Werk erneut vielseitig, persönlich und stilistisch offen.

Besetzung:
Danny Bryant – Gitarre, Gesang
Marc Raner – Gitarre
Jamie Pipe – Keys, Organ
Artjom Feldtser – Bass
Alexander Hinz – Schlagzeug

«Danny Bryant bringt seinen Bluesrock in eine neue Phase – roh, ehrlich und kraftvoll.»
«Das neue Album verspricht Vielseitigkeit ohne Kompromisse – für die Fans und für Danny selbst.»
«Seine Live-Shows sind derzeit ein Statement: musikalische Reife trifft pure Energie.»

Danny Bryant meldet sich zurück – mit neuer Band, neuem Selbstbewusstsein und einer künstlerischen Klarheit, die hörbar ist. Nach einer gesundheitlich bedingten Auszeit kehrte er 2025 auf die Bühne zurück, stärker denn je, und liess sein Publikum erleben: hier steht ein Musiker, der durch Herausforderungen gewachsen ist und sich neu definiert. Sein kommendes Album – veröffentlicht im Januar 2026 – verspricht genau dieses Gefühl: vertraut im Geist des Blues, aber weit mehr als eine Wiederholung bekannter Pfade.

Bryant zeigt darin nicht nur seine technische Virtuosität an der Gitarre, sondern auch eine erzählerische Tiefe: Songs, die persönliche Erfahrungen reflektieren, Hochs und Tiefs, Momente der Stille und der lauten Klarheit. Rock, Groove, Soul und Blues fliessen ineinander über; manchmal roh, manchmal veredelt durch fein arrangierte Elemente und Big-Band-Einsätze, die seinem Sound grossartige Dimensionen verleihen. Wer Bryant’s Konzerte kennt, weiss: Die Intensität springt über, wenn er die Bühne betritt – seine Gitarrenriffs, sein Gesang und seine Bühnenpräsenz ziehen in Bann.

2025 war Jahr der Neuanfänge. Seine Live-Shows bewiesen, dass eine Pause nicht Rückschritt sein muss, sondern Raum für Neubewertung und kreative Rekalibrierung bietet. Mit seiner neuen Band und ausgewählten Konzerten mit grossem Bigband-Arrangement schafft Danny Bryant Klangräume, in denen sein emotives Storytelling und sein musikalischer Drive neu leuchten.

Fans dürfen sich auf eine Tour freuen, die das neue Album feiert – Termine liegen bereits vor, die ersten Konzerte starten im Januar 2026. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen ebenfalls auf dem Plan. Die Kombination aus bekannter Härte des Blues, modernen Einflüssen und der grossen Geste der Bigband-Arrangements macht Bryant live zu einem unverzichtbaren Erlebnis.

Danny Bryant ist ein britischer Gitarrist und Sänger, bekannt für seine intensive Blues-Rock-Spielweise und seine emotionalen Live-Shows. Mit dem Album „Rise“ (2023) festigte er seine Position als einer der führenden Blues-Rock-Acts Europas. Nachdem ihn gesundheitliche Rückschläge 2024 zeitweise ausbremsten, kehrte er 2025 stärker zurück – mit neuer Band, klarer Vision und gesteigerter Bühnenpräsenz. Sein Stil verbindet technische Gitarrenfiligranität, stimmliche Tiefe und ein Gespür für Dynamik und Atmosphäre.

Danny Bryant Official Website