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gambrinus jazz plus

Jist

Soul, Groove und Improvisation: Jazz mit Spielfreude und urbaner Energie

JAZZ • FUNK • SOUL | Ausgangspunkt der stark grooveorientierten Musik sind klar strukturierte Themen, die im Zusammenspiel der Band weiterentwickelt und improvisatorisch variiert werden. Der Fokus liegt auf gemeinsamem Timing, transparenten Arrangements und einem direkten, rhythmisch geprägten Zugang. Konzerte unterscheiden sich bewusst voneinander, da Improvisation und Interaktion eine zentrale Rolle spielen.

 

JIST ist ein Ensemble aus der Rorschacher Gegend, das sich der Vielfalt des modernen Jazz verschrieben hat, ohne sich selbst Grenzen zu setzen. Der Name der Band – ursprünglich „Jazz Im STall“ – weist auf die Ursprünge des Kollektivs hin: ein Probelokal in einem ehemaligen Stall, wo Ideen, Grooves und improvisatorische Konzepte gemeinsam wachsen konnten. Musikalisch bewegt sich JIST an der Schnittstelle von Jazz, Soul, Funk und Groove – stets mit viel Platz für Improvisation und spontane Interaktion. Die Band nähert sich bestehenden Stücken mit einer frischen Perspektive, sucht neue Wege im Umgang mit Form und Rhythmik und verfremdet Bekanntes, ohne es zu verlieren. Dabei bleibt die Musik zugänglich und unmittelbar spürbar: tanzbar, rhythmisch klar und emotional präsent.

Herzstück der Musik ist der zwischenmenschliche Dialog: Themen entstehen im Zusammenspiel, werden gemeinsam entwickelt und im Moment wieder aufgegriffen oder gebrochen. Jeder Auftritt verspricht so ein einzigartiges Erlebnis zu werden. Die Freude am gemeinsamen Musizieren steht im Vordergrund und überträgt sich spürbar auf das Publikum. Live zeigt die Band eine stilsichere Balance zwischen Groove und Offenheit, zwischen gestochen scharfen Arrangements und freien Passagen. Mal steht der Soul im Vordergrund, mal funkige Rhythmen, mal jazzige Improvisationen. Die Stimme ist nicht nur ein klangliches Element – sie fungiert als melodischer Impulsgeber, der den erzählerischen Charakter der Musik unterstreicht.

In Konzerten und Projekten sucht JIST stets den Austausch mit dem Publikum und mit anderen Musiker:innen, was sich in der heterogenen Stilistik widerspiegelt. Dadurch bleibt die Musik lebendig, überraschend und voller Energie – ein grosser Bewegungsraum, in dem sich Klang, Groove und Gefühl treffen.

 

Line-up:
Angela Federer – Gesang
Gregor Lehner – Keyboards
Walter Bänziger – Saxophon
Jürg Oehler – Schlagzeug
Andy Ziltener – Bass

www.jist.ch

Mike Stern Band

Einer der einflussreichsten Jazz-Fusion-Gitarristen seiner Generation

FUSION • JAZZ | Kaum ein anderer Gitarrist hat die Entwicklung von Jazz-Fusion über so lange Zeit so konsequent mitgeprägt. Diese Musik verbindet Erfahrung und Neugier, Virtuosität und Offenheit. Elektrische Kraft trifft auf bluesige Tiefe, komplexe Grooves auf melodische Klarheit. Hier entsteht ein Sound, der sich nicht an Trends orientiert, sondern aus einer eigenen, gewachsenen Sprache schöpft – zeitlos, energiegeladen und unverkennbar.

https://youtu.be/saWmvgeALQc

«Einer der einflussreichsten Jazz-Fusion-Gitarristen seiner Generation.» (DownBeat)
«Ein elektrisierender Solist mit tiefem Blues-Gefühl und jazziger Raffinesse.» (All About Jazz)
«Seine Musik ist offen, kraftvoll und stilistisch furchtlos.» (JazzTimes)

Über vier Jahrzehnte hinweg hat sich Mike Stern als eine der zentralen Figuren der Jazz-Fusion etabliert. Seine Karriere umfasst mehr als ein Dutzend eigenständiger Alben, zahlreiche internationale Tourneen und mehrere Grammy-Nominierungen. Schon früh wurde er Teil jener musikalischen Bewegung, die Jazz für neue Einflüsse öffnete, ohne seine Tiefe preiszugeben. Prägend waren dabei Zusammenarbeiten mit Persönlichkeiten wie Miles Davis, Jaco Pastorius oder Billy Cobham – Erfahrungen, die seine musikalische Haltung nachhaltig formten.

Sterns Spiel ist unverwechselbar: kraftvoll und direkt, zugleich harmonisch vielschichtig und tief im Blues verwurzelt. Rock-Energie, Jazz-Harmonik, Soul-Feeling und improvisatorische Freiheit verschmelzen zu einer Sprache, die sofort erkennbar ist. Einflüsse von Jimi Hendrix, Wes Montgomery, Jim Hall oder Albert King sind spürbar, aber nie zitathaft – sie fliessen in eine persönliche Klangwelt ein, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Die aktuelle Band bringt diese Offenheit in konzentrierter Form auf die Bühne. Die Rhythmussektion aus E-Bass und Schlagzeug sorgt für ein elastisches, druckvolles Fundament, das sowohl treibende Fusion-Grooves als auch ruhige, atmende Passagen trägt. Darüber entfalten sich Saxophonlinien, Gitarrenfarben und afrikanisch inspirierte Klänge, die das musikalische Spektrum erweitern, ohne den Fokus zu verlieren.

Live entsteht so eine weite musikalische Reise: von energiegeladenen Rock- und Fusion-Kompositionen über funkige Improvisationsräume bis hin zu lyrischen Balladen. Charakteristisch ist dabei das permanente Zusammenspiel – ein offener Dialog, in dem jede Stimme zählt. Die Musik sucht nicht den Effekt, sondern die Notwendigkeit jeder einzelnen Note. Genau darin liegt ihre Stärke: Erfahrung wird nicht ausgestellt, sondern gelebt.

Line-up:
Mike Stern – E-Gitarre
Leni Stern – E-Gitarre, N’goni, Gesang
Bob Franceschini – Saxophon
Gary Grainger – E-Bass
Dennis Chambers – Schlagzeug

Mike Stern zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der Jazz-Fusion. Als ehemaliges Mitglied der Bands von Miles Davis und Billy Cobham entwickelte er eine unverwechselbare Gitarrensprache zwischen Rock-Energie, Blues-Tiefe und jazziger Harmonik.
Leni Stern verbindet Jazz mit afrikanischen Musiktraditionen und erweitert das Klangspektrum der Band durch N’goni und Gesang.
Bob Franceschini ist ein vielseitiger Saxophonist mit starker Präsenz zwischen Funk, Fusion und modernem Jazz.
Gary Grainger gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten E-Bassisten der internationalen Fusion-Szene.
Dennis Chambers ist einer der einflussreichsten Schlagzeuger im modernen Jazz und Fusion, bekannt für Kraft, Präzision und enorme stilistische Bandbreite.

www.mikestern.org

Dave Weckl / Tom Kennedy Project

Improvisationskraft und Groove: Fusion-Reise zwischen Latin, Afro und Modern Jazz

FUSION • JAZZ | Ein Projekt, das die Energie von Jazz-Fusion in pure musikalische Bewegung übersetzt. Rhythmisch agil, harmonisch offen und melodisch einfallsreich führt dieser Klangkosmos durch federnde Latin-Grooves, Afro-Rhythmen und zeitgenössischen Jazz. Das Musikerlebnis lebt vom Dialog, von spontanen Reaktionen und vom gemeinsamen Erforschen jedes Moments, in dem jede Note Bedeutung gewinnt und neu entstehen kann.

«Ein All-Star-Fusion-Erlebnis, das Zuhörer auf eine wunderbare musikalische Reise durch Latin, Afro und Modern Jazz führt.» (Band on the Wall, Manchester)
«Das Dave Weckl / Tom Kennedy Project kombiniert Druck, Dynamik und melodische Leichtigkeit mit einem starken Fokus auf Improvisation.» (Jazztage Dresden)
«Live bietet die Formation eine fesselnde Mischung aus technischer Brillanz und eingängigen musikalischen Momenten.» (AllBlues Konzert AG, Zürich)

Das Dave Weckl / Tom Kennedy Project ist mehr als nur ein Musikensemble — es ist ein dynamisches Zusammentreffen von Persönlichkeiten, die zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Jazz-Fusion gehören. Drummer Dave Weckl und Bassist Tom Kennedy teilen eine musikalische Verbindung, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Seit ihren frühen Kollaborationen in unterschiedlichsten Formationen bis hin zu eigenen Bands und Projekten haben sie ein intuitives Zusammenspiel entwickelt, das technische Präzision und kreative Offenheit verbindet.

Dave Weckl, seit vielen Jahren einer der prägenden Schlagzeuger im Fusion-Genre, verwebt komplexe rhythmische Architekturen mit überraschenden Dynamiken — mal kraftvoll treibend, mal leicht wie eine Luftbewegung. Tom Kennedy, dessen Bassspiel durch lyrische Linien und groovende Tiefe beeindruckt, schafft gemeinsam mit Weckl eine tiefe rhythmische Basis, die sowohl Fundament als auch kreativer Impulsgeber ist.

Die Musik des Projekts lebt von ihren Improvisationsmomenten: Themen werden eingeführt, entwickelt, gebrochen und wieder neu zusammengesetzt. Dabei treffen Elemente aus Latin- und Afro-Rhythmen ebenso aufeinander wie Einflüsse aus Modern Jazz, Funk und elektronisch inspirierten Klangfeldern. In diesen vielfältigen Klanglandschaften zeigen die Musiker ein feines Gespür für Balance zwischen individueller Gestik und kollektivem Fluss.

Stu Mindeman, der junge Tastenkünstler der Formation, trägt mit seiner stilistischen Vielseitigkeit zur harmonischen Textur bei — zwischen warmen, organischen Akkorden und improvisierten Klangflächen. Ryan Devlin ergänzt das Ensemble mit expressiven Saxophonlinien, die mal lyrisch, mal kraftvoll durch das Gefüge führen. Zusammen schafft das Quartett einen Klang, der lebendig und offen ist, der neugierig macht und zugleich tief in die Traditionen und Zukunftsperspektiven des Jazz-Fusion blickt.
Band on the Wall

Live hat sich das Projekt bereits mehrfach auf Europa-Tourneen präsentiert, zuletzt mit Programmen, die sowohl Stücke aus dem gefeierten Album Stories als auch neuere Kompositionen aus New Start aufgreifen — letzteres ein Werk von Tom Kennedy, bei dem Dave Weckl nicht nur als Musiker, sondern auch als Produzent und Mixing-Partner beteiligt ist.

Die Konzerte dieser Formation sind Momente pulsierender Spielfreude: intensive Dialoge, rhythmische Höhenflüge und musikalische Überraschungen, in denen Spontaneität und Planung gleichermass Raum finden. Wer Jazz und Fusion liebt, findet hier eine Synthese aus Erfahrung, Wagemut und musikalischer Empfindung — eine Reise, die von Moment zu Moment neue Horizonte eröffnet.

Besetzung:
Dave Weckl – Schlagzeug
Tom Kennedy – E-Bass
Stu Mindeman – Keyboards
Ryan Devlin – Saxophone

www.daveweckl.com
www.facebook.com/TomKennedyBass/about
www.stumindeman.com
www.stumindeman.com

Florian Favre Trio

Modernes Piano-Trio zwischen Pop-Energie, Jazzraffinesse und feinen Nuancen

JAZZ | Hier trifft erzählerischer Jazz auf melodische Eingängigkeit und rhythmische Kühnheit. Klare Themen, bunte Harmonien und überraschende Wendungen werden zu Musik, die zugleich leicht, tiefgründig und voller Spielfreude ist. Zwischen lyrischen Passagen und eruptiven Ausbrüchen entsteht ein Klang, der nahbar bleibt und dennoch viel fordert – ein Trio, das den Puls der Gegenwart in feinen Nuancen auslotet.

Das Florian Favre Trio gehört zu den prägenden Klaviertrios der jüngeren Schweizer Szene. 2011 gegründet, entwickelte sich die Band mit Florian Favre am Piano, Manu Hagmann am Kontrabass und dem französischen Schlagzeuger Arthur Alard zu einem Ensemble mit klarer Handschrift und hoher stilistischer Offenheit. Die Musik bewegt sich im Spannungsfeld von Modern Jazz, Pop-Anklängen und Kammermusik, ohne je ihre Improvisationsfreiheit zu verlieren.

Favres Kompositionen sind kompakt, melodisch einprägsam und harmonisch reich. Kritiker:innen loben ihre Originalität, ihren Witz und die «bunten Harmonien und rhythmischen Feinheiten». Sein Spiel ist transparent und prägnant, gleichzeitig sensibel und explosiv – eine Ästhetik, die auf klar strukturierten Themen aufbaut, aber jederzeit neue Wege zulässt.

Spätestens mit den Alben «Ur» (2016) und «On a Smiling Gust of Wind» (2018) etablierte sich das Trio international. Die Band gewann beim B-Jazz International Contest in Leuven den Hauptpreis; zusätzlich wurde Favre als bester Solist, Hagmann als bester Bassist ausgezeichnet. Die Jury hob die Mischung aus zarten und intensiven Momenten und eine Musik hervor, die tief in der Jazztradition wurzelt und dennoch frisch und überraschend wirkt.

Live zeigt das Trio, wie eng verzahnt seine Mitglieder agieren: Der Bass gibt nicht nur Fundament, sondern formt Gegenmelodien und rhythmische Haken; das Schlagzeug reagiert mit grosser Beweglichkeit, spielt mit Dynamik und Klangfarben. Gemeinsam «tanzen sie auf einem Drahtseil» und schöpfen eine unendliche Palette an Nuancen aus – vom flüsterleisen Trio-Pianissimo bis zu kraftvollen Steigerungen. Gleichzeitig bleibt die Musik zugänglich: klare Hooks, wiedererkennbare Motive und ein erzählerischer Fluss machen sie auch für ein Publikum spannend, das nicht täglich
So entsteht ein Trio-Sound, der weder kopflastig noch gefällig ist, sondern beides verbindet: künstlerische Konsequenz und unmittelbare Wirkung.

Besetzung
Florian Favre – Piano, Synth
Manu Hagmann – Kontrabass
Arthur Alard – Schlagzeug

www.florianfavre.com

Lori Williams Band

Wenn Jazz, Soul und Gospel zu einer Stimme verschmelzen

JAZZ | Einfühlsame Balladen, groovende Linien und pure Bühnenpräsenz: Hier vereinen sich Spielfreude, Erfahrung und emotionale Tiefe. Zwischen amerikanischem Soul und europäischem Jazz entsteht ein Klangraum, der zugleich feinfühlig und kraftvoll ist – Musik, die Geschichten erzählt, ohne Pathos, aber mit viel Herz.

Line-up
Lori Williams – Gesang
Bernhard Wiesinger – Tenor-/Sopransaxophon, Flöte
Christian Havel – Gitarre
Renato Chicco – Piano
Milan Nikolic – Kontrabass
Joris Dudli – Schlagzeug

«Eine Sängerin mit grenzenloser Ausdruckskraft und Wärme.» (All About Jazz)
«Sie singt mit der emotionalen Klarheit einer Jazzstimme und der spirituellen Tiefe des Gospel.» (The Washington Post)
«Ihr Gesang ist elegant, intensiv und tiefgründig – eine Stimme, die berührt.» (DownBeat)

Wenn die charismatische Jazz-, Soul- und Gospelsängerin Lori Williams auf einige der renommiertesten europäischen Jazzmusiker trifft, entsteht ein Ensemble, das sich ganz dem Dialog von Klangfarben, Groove und Gefühl verschreibt. Die Band präsentiert ihr aktuelles Album im Rahmen mehrerer Tourneen und bringt dabei auf natürliche Weise amerikanische Soul-Tradition und europäischen Jazz-Sound zusammen.

Lori Williams, beheimatet in Washington D.C., zählt zu den gefragtesten Stimmen ihrer Szene. Ihre Laufbahn reicht vom Jazzclub über internationale Festivals bis hin zu Musicalproduktionen wie «Bessie’s Blues». Ihr Repertoire verbindet die Ausdruckskraft des Gospel mit der Improvisationskunst des Jazz. Auf der Bühne zieht sie ihr Publikum nicht durch Lautstärke, sondern durch Präsenz und emotionale Authentizität in den Bann.

Begleitet wird sie von fünf herausragenden Instrumentalisten, die alle tief in der europäischen Jazzszene verwurzelt sind. Saxofonist Bernhard Wiesinger beeindruckt durch ein fein austariertes Klanggefühl und lyrische Linienführung; Gitarrist Christian Havel steht für rhythmische Präzision und melodische Klarheit. Pianist Renato Chicco, ehemals musikalischer Leiter bei Jon Hendricks & Company, bringt harmonische Raffinesse und New-York-Erfahrung ein. Bassist Milan Nikolic sorgt mit warmem, tragendem Sound für Erdung, während Joris Dudli, bekannt aus dem Vienna Art Orchestra und dem Art Farmer Quintet, das Ensemble mit rhythmischer Eleganz und souveräner Energie verbindet.

Gemeinsam schaffen sie Musik, die gleichzeitig transparent und dicht ist: swingend, soulig, manchmal balladesk – aber immer unmittelbar. Die Arrangements geben jeder Stimme Raum und lassen doch das Ganze als Einheit wirken. Eine Begegnung zwischen Welten, die nicht gegensätzlich, sondern komplementär sind: Amerika trifft Europa, Gefühl trifft Form, Jazz trifft Leben.

Lori Williams ist Jazz- und Gospelsängerin aus Washington D.C. / USA. Sie arbeitete mit George Duke, Stanley Clarke und Slide Hampton, gastierte in Russland, Japan und Europa und ist zugleich Pädagogin und Bühnenkünstlerin .
Bernhard Wiesinger veröffentlichte in New York die Alben «Notice That Moment» (2020) und «Enlightened» (2024) und zählt zu den führenden Saxofonisten Österreichs.
Christian Havel spielte mit Karl Ratzer, Valerie Ponomarev und Ingrid Jensen und tourte als Leader seines American Quartet durch Europa.
Renato Chicco war Mitglied des Lionel Hampton Orchestra und Pianist bei Jon Hendricks & Company; heute ist er Professor an der Kunstuniversität Graz.
Milan Nikolic, ursprünglich E-Bassist aus Serbien, studierte Kontrabass in Graz und arbeitete mit Don Menza, Seamus Blake und Dusko Goykovich.
Joris Dudli war Mitglied des Vienna Art Orchestra und spielte u. a. mit Joe Lovano, Clifford Jordan und Vincent Herring, mit dem er weltweit tourte .

www.lorijazz.com

«St. Galler Jazzspitzen»: Blue Exercise

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 2: Klangforschung im zeitgenössischen Jazz

JAZZ | Seit über 30 Jahren steht Blue Exercise für lebendige, kreative Jazzmusik – kompromisslos eigen, stilistisch frei und voller Neugier. Was als klassisches Trio begann, entwickelte sich zu einer klanglichen Entdeckungsreise: Energiegeladene Grooves, atmende Soundflächen und ein Saxofon, das mal glasklar singt, mal expressiv aufbegehrt. Komposition und Improvisation fliessen nahtlos ineinander – ein Sound, der sich jeder Schublade entzieht und doch unverkennbar bleibt. Seit 2025 bringt der St. Galler Bassist Roland Hofer frischen Wind und neue Impulse und wird festes Mitglied des Trios. Blue Exercise steht für klangliche Neugier, für musikalische Freiheit jenseits aller Genres – und für eine musikalische Verbindung, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Klaus Knöpfle – Saxes
Reto Giacopuzzi – Drums
Roland Hofer – E Bass
Stefan Raske – Piano

Die Reihe «St. Galler Jazzspitzen – Carte Blanche für…» wird unterstützt durch die

«St. Galler Jazzspitzen»: Giacopuzzi – Zucca – Bötschi – Gisler

«St. Galler Jazzspitzen» – Carte Blanche für Reto Giacopuzzi; Konzert 1: Ausbruch aus vertrauten Grenzen

JAZZ | Dieses Quartett präsentiert Jazz in einer ungewöhnlichen akustischen Form. Sein Repertoire reicht von Eigenkompositionen, klassischen Standards, über Pop-Ikonen bis hin zu Songs der 90er-Jahre – stets neu arrangiert und mit feiner jazziger Note versehen. In den unkonventionellen Klangbildern begegnen Jazz-Standards Pop- und Disco-Motiven, Latin Grooves verbinden sich mit Improvisation – stets getragen von Energie, Spielfreude und Gestaltungswillen.

Die musikalische Leitung liegt bei Reto Giacopuzzi, dessen Percussion-Spiel in besonderer Weise prägt: filigran und differenziert, zugleich kraftvoll und pulsgebend. Auch am Klavier verbindet er Rhythmus und Harmonie zu einer eigenen Klangsprache. Sandra Bötschi erweitert das Ausdrucksspektrum des Saxofons, indem sie neben improvisatorischer Virtuosität auch Basslinien und perkussive Patterns formt. Mit Martin Gisler tritt ein Gitarrist hinzu, dessen Spiel gleichermassen harmonische Tiefe wie prägnante Akzente beisteuert. Im Zentrum schliesslich steht die Stimme von Flavia Zucca – facettenreich, wandlungsfähig und in der Lage, jedem Stück eine neue Ausdrucksdimension zu verleihen.

Reto Giacopuzzi – Percussion, Klavier
Flavia Zucca – Gesang
Sandra Bötschi – Saxophone
Martin Gisler – Gitarre

Die Reihe «St. Galler Jazzspitzen – Carte Blanche für…» wird unterstützt durch die

Connor Selby; Support Act: Ronny Rast

Authentisches Roots-Blues-Erlebnis jenseits aller Genreschubladen

BLUES • SOUL BLUES • FOLK │ Der britische Sänger, Songschreiber und Gitarrist Connor Selby entwirft mit seinem neuen Album ein kraftvolles Bekenntnis zu Ehrlichkeit, Zugehörigkeit und Selbstakzeptanz. Seine Stimme schlägt Brücken zwischen klassischen Blues-, Soul- und Folk-Elementen – und bringt dabei eine Intensität, wie man sie selten bei jungen Künstlern findet. Von seinem unsteten Aufwachsen über verschiedene Kontinente bis hin zu grossen Bühnenauftritten begründet er seine Haltung: «Die Songs handeln davon, wie ich mich in der Welt fühle – und oft nicht wirklich dazugehöre.»

Soeben mit dem UK Blues Award 2026 ausgezeichnet: Nach 2025 erneut «Traditional Blues Artist of the Years 2026»!

Als Support Act spielt der Schweizer Blues-Senkrechtstarter Ronny Rast mit Band

Zeitplan:
19.30 Uhr: Ronny Rast
20.30 Uhr: Connor Selby

«Ich habe mein Leben lang das Gefühl gehabt, ein Aussenseiter zu sein – und es geht darum, jemanden zu finden, der dich genau so akzeptiert, wie du bist.» (Interview)
«Die Songs sind über mein Gefühl, in der Welt zu sein und nicht wirklich dazuzugehören.» Blues Magazine
«Du kannst versuchen, etwas vorzutäuschen – aber die Wahrheit wird früher oder später herauskommen. Also kannst du genauso gut Frieden damit schliessen.» (über den Titeltrack)

Connor Selby wurde in Essex (UK) geboren, zog aber bereits als Kind mit seiner Familie mehrfach – unter anderem in die USA und in die VAE. Diese globalen Wurzeln haben sein musikalisches Empfinden schon früh geprägt. Bereits mit seinem Debüt stach er aus der britischen Blues-Szene hervor und wurde in den Jahren 2020 bis 2022 dreimal in Folge als „Young Artist of the Year“ bei den UK Blues Awards ausgezeichnet. Mit dem im August 2025 erschienenen Album The Truth Comes Out Eventually (Label: Provogue) zeigt er sich noch reifer, facettenreicher und in der Lage, seine eigenen inneren Kämpfe in mitreissende Songs zu verwandeln.

Statt sich dem klassischen Blues-Klischee hinzugeben, verbindet Selby Big-Band-Sounds mit feinen Folk-Elementen, mit einer gehörigen Portion Soul und einem Blick für emotionale Tiefe. Reviewern zufolge wirkt er dabei nicht wie ein britischer Nachahmer amerikanischer Vorbilder, sondern wie jemand, der die Musik in sich trägt. Er thematisiert, was viele von uns kennen: das Fremd-sein, das Anderssein, das Streben nach Ruhe im Inneren. In Songs wie „Someone“ beschreibt er die Hoffnung, jemanden zu finden, bei dem man sein kann, wie man ist. In „(I Am) Who I Am“ stellt er sich gegen Erwartungen, in „Amelia“ und „Songbird“ öffnet er sich verletzlich und folkmässig.

Live bringt Selby eine Präsenz, die kaum mit seinem Alter zu erwarten ist. Er hat u.a. im Vorprogramm von The Who im Wembley Stadium gespielt sowie auf dem Hyde Park Festival in London neben Acts wie Pearl Jam und Stereophonics. Doch trotz dieser grossen Auftritte bleibt seine Einstellung schlicht: «Eine Bühne ist eine Bühne. Ich schliesse einfach meine Augen und spiele, als wäre es ein ganz normales Konzert.»

Für das Publikum bedeutet Selbys Musik ein tiefes Eintauchen in Klangräume: warm, ehrlich, mit Gitarren- und Hammond-Orgelklängen, Hornsektionen und Backing Vocals, die dem Album eine fast filmische Qualität verleihen. Und dennoch – oder gerade deshalb – spürt man die persönliche Verletzlichkeit und den Mut zur Selbstannahme. Seine Botschaft: Man muss nicht perfekt sein, um gehört und gesehen zu werden.

Line-up
Connor Selby – Guitar/Vocals
Oscar Reynolds – Drums
Stevie Watts – Keys
Sonny Winslow – Bass

https://www.connorselby.com


Supporting Act: Ronny Rast

«The new generation of Bluesrock!»

BLUES • BLUESROCK │ Roh, frech, authentisch, gefühlvoll und vielseitig: Wenn das 20-jährige Ausnahmetalent Ronny Rast die Bühne betritt und in die Saiten greift wird klar: The “young face for good music” means business! Gesanglich versiert, stilsicher an der Gitarre und inspiriert von den grossen Ikonen der Bluesmusik zelebriert er den Sound, der ihn schon seit Kindestagen prägt, derart authentisch, was die Liveshows von Ronny Rast und seiner fantastischen Band, die mit ihm seit fast zwei Jahren durch die Schweiz tourt, zum wahren Erlebnis machen.

«Der Junge hat einen unglaublichen Spirit, es scheint, als lebe eine alte Seele in einem jungen Körper.»

Booked from Basitours

«Thursday Blues»: Nina Attal (Duo)

Verwurzelte Gitarrenleidenschaft zwischen Blues, Folk und 70er-Rockkraft

THURSDAY BLUES • AMERICANA • ROOTS │ Hier entsteht ein Klang, der aus Erfahrung spricht: direkt, erdig und mit erzählerischer Tiefe. Die Songs bewegen sich zwischen Blues, Americana und zeitgenössischer Roots-Musik, getragen von einer rauen Stimme und einem musikalischen Ausdruck, der ungeschönt und ehrlich bleibt. Was zählt, ist Präsenz im Moment – ein Zusammenspiel, das die Intensität der grossen amerikanischen Bluestradition in die Gegenwart führt.

Eine Musikerin, die das Publikum mit unbändiger Energie, organischem Spiel und emotionalem Ausdruck in den Bann zieht: Zwischen rauer Ehrlichkeit und melodischer Feinheit entstehen Klangwelten, die sich über Genregrenzen erheben. Auf der Bühne entfaltet sich ein intensiver Dialog zwischen Stimme und Gitarre, getragen von tiefem Groove und lebendiger Spontaneität. Dabei entsteht ein Sound, der unmittelbar, nah und brennend präsent wirkt.

Besetzung:
Nina Attal – Gesang & Gitarre
Marvin Trummer – Keyboards

«Eine Gitarristin mit leuchtender Präsenz und bemerkenswerter Reife.» (Le Monde)
«Verbindet Funk, Soul und Rock mit natürlicher Eleganz.» (Jazz News)
«Explosiv auf der Bühne, subtil im Studio: ein seltener Funke.» (Rolling Stone France)

Die französische Sängerin und Gitarristin hat sich seit ihrem frühen Durchbruch als eigenständige Stimme zwischen Blues, Soul und modernem Songwriting etabliert. Bereits als Teenager gewann sie einen bedeutenden Blues-Wettbewerb in Frankreich und fand sich daraufhin rasch auf renommierten Bühnen wieder. Was sie auszeichnet, ist ein unverwechselbarer Ausdruck, der gleichermaßen kraftvoll wie sensibel ist – und ein Gitarrenspiel, das nicht auf Virtuosität abzielt, sondern auf Kommunikation.

Mit über 1000 Konzerten, darunter zahlreiche Auftritte an namhaften Festivals in der Schweiz, hat sie ihre Live-Präsenz verfeinert. Die Bühne ist ihr natürliches Habitat: hier wird jeder Song zu einem Dialog mit dem Moment, getragen von improvisatorischer Offenheit, mutigen Dynamikwechseln und einem direkten Draht zum Publikum.

Auf ihrem kommenden fünften Album legt sie den Fokus stärker denn je auf ihr Instrument. Die neuen Stücke greifen Einflüsse aus dem Blues der 70er Jahre, introspektivem Folk und groovender Rockattitüde auf. Dabei geht es weniger um Rückschau als um Weiterentwicklung: Die Musikerin sucht stets nach neuen Wegen, Emotionen hörbar zu machen.

Seit mehreren Jahren lebt sie in Zürich und arbeitet eng mit Musikerinnen und Musikern aus der hiesigen Szene zusammen. Diese Verankerung verleiht ihrer aktuellen Arbeit eine zusätzliche lokale Tiefe – ein Austausch zwischen künstlerischer Herkunft und neuer Heimat. Parallel dazu gestaltet sie Tribute-Projekte wie ein Jimi-Hendrix-Programm mit rein weiblicher Besetzung und ein Prince-Tribute am Theater Rigiblick, in denen sie musikalische Inspirationen mit frischer Perspektive interpretiert.

Mit klarer Ausrichtung, künstlerischer Unabhängigkeit und einer offenen Haltung gegenüber der musikalischen Gegenwart geht diese nächste Phase ihres Schaffens mit Entschlossenheit und Strahlkraft einher.

https://www.ninaattal.com

20. Blues Caravan: Laura Chavez, Matthew Curry & Elise Frank

Die drei Headliner der Jubiläumsausgabe verkörpern eine spannende Mischung aus Erfahrung, grosser Emotion und jugendlicher Frische.

BLUES │ Die Jubiläumsausgabe vereint drei eigenständige künstlerische Handschriften aus unterschiedlichen Ländern: Die Französin Elise Frank steht für jugendliche Frische und markante Bühnenpräsenz, der US-Amerikaner Matthew Curry für erdigen Blues-Rock und Americana, die aus Kalifornien stammende Laura Chavez für Erfahrung und prägnante Gitarrenarbeit auf höchstem Niveau. Chavez wurde 2023 als erste Gitarristin mit dem Blues Music Award als «Best Instrumentalist – Guitar» ausgezeichnet. Jeder der drei Acts präsentiert ein eigenes Set, bevor alle gemeinsam in einer abschliessenden Session auftreten.

Die aus Kalifornien stammende Laura Chavez ist sicherlich die Bekannteste im Bunde. Die begnadete Gitarristin war viele Jahre lang die treibende Kraft in der Band der Sängerin Candye Kane (Blues Caravan 2005 & 2008) und hat unzählige Konzerte an der Seite von Nikki Hill, Vanessa Collier und Rock-’n’-Roll-Legende Mitch Ryder gespielt. Chavez weiß mit ihrer songdienlichen Rhythmusgitarre und ihren mitreißenden E-Gitarrensoli jedes Publikum zu begeistern. Ihr exzellenter Ruf in der Szene wurde endgültig bestätigt, als sie 2023 den Blues Music Award als „Best Instrumentalist – Guitar“ gewann – als erste Gitarristin überhaupt. Chavez wird im Rahmen des Blues Caravan zum ersten Mal als Solokünstlerin auf der Bühne stehen.

Matthew Curry ist ein echter Geheimtipp für alle, die sich in der Blues- und Rockszene auskennen. Der US-Amerikaner steht seit über einem Jahrzehnt auf den Bühnen Nordamerikas und begeistert dort mit seinem unverkennbaren Sound zwischen Blues, Rock und Americana. Er teilte die Bühne mit echten Größen wie Peter Frampton, der Steve Miller Band, den Doobie Brothers oder Blackberry Smoke.

Newcomerin im Bunde ist die Französin Elise Frank. Als Frontfrau der 2021 gegründeten Formation FRANK ist sie bereits bei namhaften Musikfestivals wie dem Cognac Blues Passions Festival und dem Rory Gallagher International Tribute Festival aufgetreten. Ihre Auftritte bei der anstehenden Caravan-Tour darf man mit Spannung erwarten.

Auch nach 20 Jahren und hunderten von Shows bleibt das bewährte Konzept des Blues Caravans unverändert. Zunächst spielt jeder der drei Headliner ein komplettes Live-Set, bevor am Ende alle gemeinsam bei einer aufregenden Jamsession auftreten.

www.wordpress.bluescaravan.de