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The Clients

Schweizer Funk-Kollektiv mit unwiderstehlichem Live-Groove

FUNK • FUSION | Eine Band, fünf Musiker – und eine Mission: Groove, der unmittelbar wirkt. The Clients stehen seit Jahren für funkige Tightness, Spielfreude und eine Bühnenenergie, die das Publikum in Bewegung bringt. Keine Retro-Show, keine Nostalgie – Funk im Hier und Jetzt, getragen von musikalischer Reife und echtem Zusammenspiel.

«Funk wurde lange nicht mehr so gespielt wie er uns von den Clients präsentiert wird: kreativ, mit jazzigen Einflüssen und vor allem «straight from the art».» (Jazz’n’More, 2006)
«Hypnotisierende Rhythmus-Loops, freche Vocal-Parts und mitreissende Soli – ein Live-Erlebnis.» (Kulturzentrum Mokka, Thun)
«THE CLIENTS – Synonym für heissen Groove.» (MX3)

The Clients sind ein Funk-Kollektiv aus der Schweiz, das seit vielen Jahren seinen ganz eigenen Bandsound pflegt und weiterentwickelt. Ihr Markenzeichen ist ein Groove, der sich aus präzisem Zusammenspiel, klanglicher Wärme und einem starken Gespür für Dynamik speist. Keine Showeffekte, kein kalkulierter Glanz – die Musik entsteht aus Präsenz und Erfahrung.

Der Sound von The Clients wird oft als «C-Groove» bezeichnet – eine Form von Funk, die klassische Groove-Traditionen der 70er-Jahre mit jazziger Improvisation und zeitgenössischer Spielhaltung verbindet. Die Stücke bauen auf markanten Bass-Linien, elastischem Schlagzeugspiel, spannungsvollen Akkordflächen und melodischen Saxophon- und Gitarrenlinien auf. In den Soli öffnet sich Raum für individuelle Handschrift, ohne dass der Bandgroove je verloren geht.

Besonders live entfaltet die Band ihre Wirkung: Die Musik bleibt in Bewegung, atmet, wechselt zwischen Druck und Leichtigkeit, steigert sich und findet wieder in Ruhe zurück. Dabei entsteht eine Nähe zum Publikum, die nicht auf Animation, sondern auf geteiltem Puls beruht. Wer Funk nicht nur hören, sondern erleben will, findet bei The Clients genau das – Musik, die sich im gemeinsamen Moment entfaltet.

The Clients spielen nicht für Nostalgiker:innen, sondern für Menschen, die Klang und Rhythmus in ihrer körperlichen Dimension erfahren möchten. Der Groove steht im Zentrum – und er sitzt.

Line-up
Dave Feusi – Saxophon, Vocals
Marco Figini – Gitarre
Marcel Waldburger – Keyboards
Res Aeberhard – Bass
Christian Niederer – Schlagzeug

https://www.theclients.ch/

Los Capitanes del Son

Karibischer Puls trifft Schweizer Präzision: Tanzbar und voller Lebensfreude

GLOBAL SOUNDS • LATIN • JAZZ | Ein Profi-Sextett aus dem Raum Basel versetzt das Publikum in einen Rausch aus feurigen, pulsierenden Rhythmen: Son, Guaracha, Rumba, Salsa, Cha Cha Cha, Bolero – Vamos a la fiesta!

Los Capitanes del Son verstehen sich als musikalische Botschafter der kubanischen Lebensfreude – mit Sitz im Raum Basel und einem klaren Fokus auf authentische Rhythmen und starke Bühnenperformance. Ihr Repertoire umfasst Son, Guaracha, Rumba, Salsa, Cha Cha Cha, Bolero und World-Einflüsse; so wird jeder Anlass zur karibischen Festivität.

Die Band besticht durch ihre Energie und ihr Engagement: Als erfahrenes Sextett bieten sie nicht nur Tanzmusik, sondern eine verbindende Erfahrung – geeignet für Hochzeiten, Firmenanlässe oder private Feste. Auf der Bühne agieren sie mit Präzision und gleichzeitig mit dem freien Atem lateinamerikanischer Musiktradition. Schon in den ersten Takten entsteht eine Atmosphäre von «Vamos a la fiesta». Es SIND nicht die Show-Effekte, sondern das Zusammenspiel, die Leidenschaft und die Verbindung zum Publikum, die hier zählen.

Line-up:
Michel Valdés (Cuba) – Gesang, Handperkussion, Maracas, Guijro
Leonardo Salazar (Cuba) – Conga, Coro
Sebastian Nickol (D) – Bongo, Campana, Coro
Jörg Hurter (CH) – Tres Cubano
Fabio Peláez (Ecuador) – Bass
Nourreddinne Wenger (Mar/CH) – Posaune, Coro

www.loscapitanesdelson.com

AION Quartett

Zeit, die sich weitet: Klang, der sich im Augenblick entfaltet

JAZZ | Der Name AION kommt aus dem Griechischen, wo sich zwei Begriffe für Zeit finden: Chronos beherrscht die Zeit und misst Sekunde für Sekunde. Aion dagegen beschreibt die mit Leben gefüllte Zeit – Augenblicke können ewig dauern, Stunden können in Sekundenschnelle vorübergehen. Diese Erfahrung des gelebten Moments ist die musikalische Grundlage des AION Quartetts.

Der Name AION ist Programm für die Kompositionen von Christian Berger. Seine Musik ist durchdrungen von einnehmenden Melodien, kammermusikalisch durchgehörten Passagen, vielschichtigen Rhythmen und einer starken Ausdruckskraft, wie man sie oft in der orientalischen Musiktradition findet. Diese Emotionalität entfaltet sich ohne Pathos und wirkt unmittelbar – sie lädt die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer Reise ein, die sowohl nach innen führt als auch hinaus in die Welt.

Seit über zwanzig Jahren ist AION in verschiedenen Besetzungen unterwegs. Die Reise führte bis nach Kairo, Alexandria und Bangalore. Unterwegs hat sich ein Ensembleklang entwickelt, der unverwechselbar warm, farbig und groovig ist. Nichts wirkt konstruiert: Die Musik fliesst, atmet und nimmt sich Raum. Die liebevoll ins Detail arrangierten Themen sind eingängig, entwickeln sich aber im Konzert weiter. Sie werden improvisatorisch verwoben, verschoben, geöffnet. So entsteht ein Zusammenspiel, das von Vertrauen lebt und das Momenthafte feiert.

Die Arrangements überraschen immer wieder mit eigenwilliger, aber überzeugender Ästhetik. Hier wird nichts demonstriert, sondern geteilt. Musik und Publikum sitzen im selben Boot – die Zeit wird gemeinsam erlebt. Vielleicht ist es genau diese Erfahrung, die nach Konzerten oft mit Worten wie «Balsam für die Seele» oder schlicht «einfach wunderschön» beschrieben wird. Die Musik des AION Quartetts setzt nicht auf Lautstärke oder Virtuosität, sondern auf Präsenz, Wärme und innere Bewegung. Sie ist konzentriert, farbenreich und voller Herz.

Besetzung
Christian Berger – Oud, Gitarre, Komposition
Thomas Küng – Sopransaxophon, Flügelhorn
Jürg Surber – Kontrabass
Dominic Doppler – Schlagzeug

Christian Berger verbindet orientalische Musiktraditionen mit westlichen Improvisations- und Kompositionsformen. AION ist sein Langzeitprojekt und künstlerisches Forschungsfeld.
Thomas Küng gestaltet mit Saxophon und Flügelhorn klangpoetische Räume zwischen Melodie und Textur.
Jürg Surber bringt mit seinem Kontrabass klangliche Tiefe und ruhende Zentren in das Ensemble.
Dominic Doppler formt mit subtilen Patterns und feiner Klangwahl rhythmische Bewegungsräume.

https://christianberger.ch/aion/

Johanna Summer & Malakoff Kowalski

Zwei poetische Klangwelten treffen sich im improvisierten Moment

JAZZ | Ein Flügel. Eine Stimme. Zwei Persönlichkeiten mit vollkommen eigenem Klangverständnis. Hier begegnen sich lyrische Tiefe und eine fast kammermusikalische Klarheit, getragen von spontanen Entscheidungen im Augenblick. Der Dialog bleibt offen, zart, aber bestimmt. Keine Effekte, keine Masken – nur musikalisches Denken in Echtzeit.

Line-up
Johanna Summer – Piano
Malakoff Kowalski – Stimme (und Piano)

«Eine der spannendsten jungen Pianistinnen des deutschen Jazz.» (Deutschlandfunk)
«Musik wie aus einem anderen Jahrhundert, voller Eleganz und Rätsel.» (Die Zeit)

Wenn sich eine Pianistin und ein Pianist, der hier aber vorwiegend singt, begegnen, kann das zum virtuosen Schlagabtausch werden – oder zu einer gemeinsamen Suche nach Stille, Wärme und Klarheit. In dieser Konstellation geht es um Letzteres. Johanna Summer, bekannt für ihre frei entwickelten Improvisationen über klassische und folkloristische Motive, bringt eine flexible und atmende Spielweise mit, die sich nie an ein festes Raster bindet.

Malakoff Kowalski dagegen arbeitet mit Reduktion, mit Raum und Andeutung. Seine Musik verweigert einfache Zuordnungen: Sie ist zugleich romantisch und minimalistisch, impressionistisch und modern. Im Zusammenspiel öffnet sich ein Raum, in dem Melodie und Zeit gedehnt, Farben behutsam geschichtet und musikalische Gedanken wie Atemzüge formuliert werden.

Das Ergebnis ist eine Form von Klavierduo, die nicht auf Virtuosität zielt, sondern auf Präsenz. Es ist ein Lauschen, ein Verweilen, ein Zulassen. Die musikalischen Linien bewegen sich wie Spuren im Schnee – leicht, aber von grosser Bestimmtheit. Hier geht es nicht um das Spektakuläre, sondern um das Wesentliche.

Johanna Summer (1995, Deutschland) zählt zu den prägenden Stimmen des jungen europäischen Jazzpianos. Ihr improvisatorischer Ansatz verknüpft klassische Formen, Volksliedassoziationen und freie melodische Entwicklung. Sie veröffentlichte u. a. «Schumann Kaleidoskop» (2020) und tritt regelmässig bei renommierten Festivals im In- und Ausland auf.

Malakoff Kowalski (1981, lebt in Berlin) ist Pianist und Komponist mit einem unverwechselbaren, reduzierten Klangideal. Seine Musik bewegt sich zwischen Minimal Music, romantischer Geste und filmischer Atmosphäre. Zu seinen bekannten Veröffentlichungen zählen «My First Piano» (2019) und «Piano Aphorisms» (2022).

https://johannasummer.com | https://malakoffkowalski.com

Heiri Känzig & Michael Zisman

Tango trifft Jazz: Klangpoesie zwischen Tiefe, Resonanz und feiner Beweglichkeit

JAZZ | Wenn Kontrabass und Bandoneon miteinander in Dialog treten, entsteht ein Klang, der konzentriert, poetisch und zugleich von grosser Weite ist. Hier verbinden sich Jazz, Tango und improvisierte Musik zu einem offenen, atmenden Raum. Die Reduktion auf zwei Stimmen schafft Nähe und Klarheit – jeder Ton zählt, jede Geste trägt Bedeutung, jeder Moment bleibt lebendig.

Das Duo von Heiri Känzig und Michael Zisman zeigt, wie reich und vielschichtig Musik sein kann, wenn sie auf das Wesentliche zurückgeführt wird. Nur Kontrabass und Bandoneon – und doch öffnet sich eine Klanglandschaft, die von Jazz über Tango bis hin zu brasilianischen Rhythmen reicht. In dieser Besetzung wird nichts überdeckt oder dekoriert; jede Linie hat Raum, jeder Klang besitzt Gewicht.

Was die beiden verbindet, ist ein tiefes Verständnis für Form, Atmung, Stille und Bewegung. Der Kontrabass kann Fundament, Gegenstimme oder melodische Linie sein. Das Bandoneon kann begleiten, führen oder über offenen Harmonien schwebende Bögen ziehen. Zwischen beiden entsteht ein musikalisches Gespräch, das spontan, aufmerksam und geprägt von gegenseitigem Vertrauen ist.

Das Repertoire ist vielseitig, bleibt aber immer klar: Groovende Eröffnungen, lyrische Momente, Tango-Anklänge, brasilianische Farben und Jazzklassiker, die in diesem Setting überraschend neue Formen annehmen. Herbie Hancocks «Maiden Voyage» etwa erscheint hier mit anderer Gravitation – weniger als Statement, mehr als atmosphärische Reise.

Die Musik des Duos ist leicht – und gleichzeitig schwer herzustellen. Sie lebt von der Genauigkeit des Hörens, der Sorgfalt des Ausdrucks und dem Mut, Räume offen zu lassen. Ohne Pathos, ohne Kitsch, mit Poesie und einer klaren gemeinsamen Haltung: nicht Schweiz oder Argentinien, sondern beides – und alles dazwischen.

Heiri Känzig – Kontrabass
Michael Zisman – Bandoneon

michaelzisman.com | www.heirikaenzig.com

Manon Mullener 5tet

Zeitgenössischer Jazz zwischen melodischer Offenheit und rhythmischer Finesse

JAZZ | Hier entsteht ein Klangraum, der von lebendiger Energie, klaren Linien und einem starken Ensembleverständnis getragen wird. Harmonische Transparenz, rhythmische Beweglichkeit und ein feines Gespür für dynamische Entwicklungen prägen die Musik. Die Stücke öffnen sich erzählerisch, entfalten Spannung und lassen dem Moment Raum. Im Zentrum steht eine Pianistin mit klarem tonalem Ausdruck und charakteristischer melodischer Handschrift.

Das Manon Mullener 5tet gehört zu jenen Formationen des aktuellen Schweizer Jazz, die Klangkultur, Ausdruckskraft und ein modernes Verständnis von Ensemblearbeit miteinander verbinden. Die Musik basiert auf Kompositionen der Pianistin Manon Mullener, die melodische Feinheit, harmonische Bewegung und klare narrative Formen miteinander verknüpft. Ihre Stücke tragen ein strukturelles Bewusstsein, bleiben jedoch offen für improvisatorische Entwicklungen und spontane Reaktionen.

Der Sound des Quintetts ist geprägt von der Verbindung aus akustischer Wärme und rhythmischer Präzision. Die Pianistin gestaltet ihre Linien zugleich gesanglich und klar konturiert; die Bläser- oder Melodieinstrumente interagieren als erzählende Stimmen; Bass und Schlagzeug bilden einen flexiblen, atmenden Puls, der sowohl Stabilität als auch Beweglichkeit ermöglicht. Die Musik findet ihre Balance zwischen lyrischen Momenten, strukturellem Ausdruck und dynamischer Kraft.

Im Live-Kontext zeigt das Ensemble eine starke Präsenz: konzentriert, aufmerksam, kommunikativ. Das Zusammenspiel beruht auf gegenseitigem Hören und einer gemeinsamen musikalischen Haltung, die nicht auf Effekte setzt, sondern auf Qualität des Ausdrucks. Die Stücke entwickeln sich organisch, Spannungsbögen entstehen aus der Interaktion und nicht aus äusseren Überhöhungen. Dadurch wirkt die Musik zugleich zugänglich und tiefgründig.

Das Manon Mullener 5tet tritt in Clubs, Jazzreihen und Festivals im In- und Ausland auf und hat sich in kurzer Zeit als eigenständige Stimme innerhalb der jungen Schweizer Jazzszene etabliert.

Besetzung
Manon Mullener – Piano
Lucien Mullener – Schlagzeug
Rodrigo Aravena – El. Bass
Pere Molines – Posaune
Samuel Urscheler – Altsaxofon

www.manon-mullener.ch

«Thursday Blues»: Neal Black & The Healers

Texanischer Blues-Rock mit authentischer Roots-Power erobert Europa

THURSDAY BLUES • BLUES │ Seit über drei Jahrzehnten begeistert eine energiegeladene Formation um einen stilprägenden US-Gitarristen und Sänger Blues-, Rock- und Roots-Fans weltweit mit einer intensiven Mischung aus elektrisierenden Riffs, rauen Vocals und tief verwurzelter musikalischer Tradition. Mit mehrfach ausgezeichneten Alben, Top-Platzierungen in europäischen Radioplayer-Charts und tausenden Konzerten auf internationalen Bühnen zieht diese Band ihr Publikum in den Bann.

Neal Black stammt aus Texas – jener Landschaft, in der Blues, Folk und Singer-Songwriter-Tradition seit Generationen aufeinandertreffen. Seine Musik trägt die Handschrift dieser Herkunft: ein Klang, der erdig, unprätentiös und voller erzählerischer Spannung ist. Seit den 1990er-Jahren ist er auf internationalen Bühnen präsent und gilt als fester Bestandteil der europäischen Blues-Szene. Seine Songs bewegen sich an den Schnittstellen von Blues, Americana und Southern Roots Music und verbinden persönliche Geschichten mit markanter musikalischer Form.

Mit The Healers spielt Neal Black in einer Bandbesetzung, die sowohl Energie wie auch feine Nuancen entfaltet. Die Gitarrenlinien sind rau und prägnant, die Rhythmusgruppe agiert mit organischem Puls und der Gesang steht im Zentrum: eine Stimme, die von Erlebtem erzählt, ohne Pathos, aber mit Tiefe. Die Band arbeitet mit klanglicher Offenheit – es geht weniger um Virtuosität als um Haltung, Atmosphäre und ein gemeinsam getragenes musikalisches Narrativ.

In ihren Live-Konzerten entsteht eine dichte, aufmerksame und zugleich unmittelbare Stimmung. Hier zeigt sich eine Form von Blues, die nicht rückwärtsgewandt ist, sondern weiterführt: Musik als Begegnung, als Aussage, als Raum, der zeitlos wirkt. Neal Black & The Healers haben sich damit eine feste Position im europäischen Blueskosmos erarbeitet und sind auf Festivals und Clubbühnen in ganz Europa präsent.

Neal Black – Gitarre / Gesang
Mike Lattrell – Piano
Abder Benachour – Bass
Denis Palatin – Schlagzeug

nealblack.net

«Thursday Blues»: Dan Mudd feat. bearbeat

Blues und Roots-Songs zwischen roher Stimme, Live-Groove und atmender Intimität

THURSDAY BLUES • BLUES │ Hier entsteht Musik, die nah an der Stimme und am unmittelbaren Ausdruck gebaut ist. Erdige Klangfarben, organisches Timing und eine reduzierte Instrumentierung lassen Raum für Textur, Atem und Nuance. Die Songs wirken wie Gespräche – direkt, unverstellt und getragen von einem Groove, der nicht drängt, sondern führt. Eine Begegnung von Tradition und Gegenwart, die sich ganz im Moment entfaltet.

Dan Mudd feat. bearbeat ist ein Duo-Projekt, das auf der Begegnung zwischen Stimme, Gitarre und zeitgenössischer Percussion aufbaut. Die musikalische Grundlage liegt im Blues und in akustischer Rootsmusik, doch der Klang ist klar in der Gegenwart verankert. Entscheidend ist nicht die stilistische Referenz, sondern die Haltung: Musik als Erzählung, als Kontaktmoment, als geteilte Atmosphäre.

Im Zentrum steht eine Stimme, die rau und zugleich warm ist, eindringlich und unprätentiös. Sie trägt Erlebtes, ohne es auszustellen. Die Gitarre arbeitet mit offenen Räumen, repetitiven Figuren und akzentuierten Nuancen, die sich um den Gesang legen statt ihn zu begleiten. Dazu setzt bearbeat ein hybrides Schlagwerk aus akustischen Drums und fein gesetzter Elektronik ein – kein überladener Groove, sondern eine pulsierende Basis, die Spannung hält und Leerräume bewusst zulässt.

Diese Konstellation schafft ein Klangbild, das sowohl intim wie auch kraftvoll wirken kann. Die Songs bewegen sich zwischen erzählerischen Balladen, erdigen Blueslinien und atmosphärischen Instrumentalteilen. Im Live-Kontext entsteht daraus eine Nähe zum Publikum, die nicht aus Lautstärke oder Tempo entsteht, sondern aus Präsenz, Blickkontakt und der hörbaren Offenheit des Moments.

Dan Mudd feat. bearbeat sind in Schweizer Clubs, Kleintheatern und Festivals präsent und haben sich dort einen Ruf für dichte, konzentrierte Live-Auftritte erarbeitet, die durch Reduktion gewinnen: weniger Elemente, mehr Ausdruck.

Line-up
Dan Mudd – Gesang, Gitarre
bearbeat – Schlagzeug / Hybrid-Drums / Live-Beats

Dan Mudd
Sänger und Gitarrist mit Wurzeln im Blues, Folk und Soul. Markant durch erdigen Gesang, narrative Präsenz und feines Gespür für reduzierte Formen.

bearbeat
Drummer und Klanggestalter mit Schwerpunkt auf hybriden Grooves zwischen akustischer Direktheit und subtiler Elektronik. Fokus auf Puls, Raum und Dynamik.

bearbeat.ch

«Thursday Blues»: Freddie & The Cannonballs

Groovender Rhythm’n’Blues zwischen traditioneller Klangkultur und zeitgenössischer Präsenz

THURSDAY BLUES • BLUESROCK │ Musik voller Wärme, Klarheit und Ensemblegeist: Hier verbindet sich die Tradition des Blues mit einem zeitgenössischen Ausdruck, getragen von Erfahrung und musikalischer Feinheit. Erdige Grooves, klare Linien und eine unmittelbare Bühnenpräsenz prägen das Klangbild. Als Gewinner des Swiss Blues Award 2025 steht die Formation für einen eigenständigen, reifen Sound, der im Moment lebt und mit dem Publikum in Austausch tritt.

Freddie & The Cannonballs bewegen sich im musikalischen Erbe des Rhythm’n’Blues der 1940er- und 1950er-Jahre, als Swing, Blues und frühe Soul-Elemente ineinandergriffen. Doch die Band betrachtet diese Tradition nicht als Rückblick, sondern als Ausgangspunkt für einen eigenständigen, charaktervollen Klang. Das Zusammenspiel ist von hörbarer Erfahrung geprägt: Die Rhythmusgruppe trägt mit federnder, natürlicher Präsenz, während Saxophon- und Gitarrenlinien Spannungsbögen zeichnen, die mal rau, mal fein, aber stets aus dem Moment heraus gestaltet sind.

Im Zentrum steht ein musikalisches Verständnis, das auf Zuhören, Reagieren und gemeinsamer Gestaltung basiert. Es ist ein Ensemble, das nicht nur den Stil beherrscht, sondern die Haltung dahinter versteht: Rhythm’n’Blues als Musik des Austauschs, des Augenkontakts und der situativen Energie. Die Konzerte leben von diesen feinen Bewegungen zwischen Zurückhaltung und eruptiver Kraft, zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, zwischen Bodenhaftung und improvisatorischem Wagnis.

Ob eigene Kompositionen oder Reinterpretationen historischer Stücke: Die Band bringt jede Form mit Respekt und Offenheit zum Klingen. So wird die Vergangenheit nicht reproduziert, sondern weitergeschrieben — in einem lebendigen, atmenden Klang, der direkt ins Jetzt führt.

Federico «Cannonball» Albertoni – Gesang, Bass
Mad Mantello – Gitarre
Donato Cereghetti – Piano, Keyboards
Roberto Panzeri – Schlagzeug
Nigel Casey – Saxophon
Olmo Antezana – Saxophon

freddieandthecannonballs.com

«Thursday Blues»: Todd Sharpville

Die tiefe Kunst des Blues zwischen Verwundbarkeit, Widerstand und kathartischer Kraft

THURSDAY BLUES • BLUESROCK │ Authentischer Blues, der weit über Stilfragen hinausreicht: Hier verwandeln sich Erfahrungen von Verlust, Heilung und Neubeginn in Musik, die unmittelbar berührt. Die Songs sind geprägt von roher Ehrlichkeit, fein ausbalanciert zwischen Melancholie und hoffnungsvoller Wärme. Wer sich darauf einlässt, erlebt keine Pose, sondern ein klingendes Lebenszeugnis.

«Seine Gitarrenarbeit ist von eleganter Zurückhaltung geprägt, doch jedes Solo trägt Gewicht.» (Blues Matters Magazine)
«Ein bemerkenswert ehrliches Album, das persönliche Kämpfe ohne Pathos, aber mit grosser Wärme erzählt.» (Classic Rock Magazine)
«Einer der charaktervollsten Blues-Sänger Grossbritanniens, dessen Stimme Erfahrungen trägt.» (MOJO Magazine)

Der britische Gitarrist und Sänger Todd Sharpville gilt seit den frühen 1990er-Jahren als eine markante Stimme des zeitgenössischen Blues. Sein Spiel wurzelt tief in der Tradition von Texas- und Chicago-Blues, doch sein künstlerischer Ausdruck zeichnet sich vor allem durch eine ungewöhnliche emotionale Offenheit aus. Sharpville versteht den Blues nicht als reines Genre, sondern als Erzählform: Jede Phrase dient dazu, Erlebtes zu verwandeln und hörbar zu machen.

Sein Album «Medication Time» (2022) markiert eine besonders persönliche Phase seines Schaffens. Darin verarbeitet er Zeiten psychischer Erschütterung, Verlust und Neuorientierung – ohne Pathos und ohne Selbstmitleid, sondern mit ehrlicher Sprache und melodischer Klarheit. Der Klang seiner Gitarre ist warm und direkt, sein Gesang getragen von Intimität und tiefem Atem. Auffällig ist die Balance aus melancholischen Balladen und energiegeladenen, erdigen Bluesstücken, die stets in etwas Ermutigendes zurückführen.

In seinen Live-Konzerten schafft Sharpville eine Atmosphäre, die gleichzeitig verletzlich und kraftvoll ist. Er begegnet dem Publikum mit Nähe, erzählt von Hintergründen seiner Songs und macht damit spürbar, dass Blues im Kern ein Raum für geteilte Erfahrung ist. Wer seinen Auftritten lauscht, hört nicht nur Musik – man erlebt einen Menschen, der sich im Klang wieder zusammensetzt.

Todd Sharpville – Gitarre & Gesang
Matt Round – Bass
Steve Rushton – Schlagzeug
(Der angekündigte Keyboarder Joe Mac ist leider verhindert und wird nicht ersetzt.)

toddsharpville.com